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Beschädigte „Mini-Ramp“ ist repariert und saniert

Wieder skaten und scootern

Altenberge

Dank dem schnellen Eingreifen des Bürgermeisters ist die von Vandalen beschädigte Mini-Ramp noch am Mittwoch auf dem Bauhof-Gelände vom Hersteller repariert und gleichzeitig saniert worden. Ab Freitagmittag können die Skater und Scooter die Anlage auf dem Appelhoffplatz wieder befahren.

Von Matthias Lehmkuhlund

Dank dem schnellen Eingreifen von Bürgermeister Karl Reinke (l.) ist die beschädigte Mini-Ramp noch am Mittwoch auf dem Bauhof-Gelände vom Hersteller Andreas Schützenberger (r.), Inhaber des bei Skatern in ganz Europa bekannten Unternehmens IOU-Ramps aus Passau, repariert und gleichzeitig saniert worden. Foto: Matthias Lehmkuhl

Das wird die Altenberger Skater- und Scooter-Szene freuen: Die vor knapp drei Wochen von mutmaßlich vier Tätern und einem Radlader beschädigte Skate-Anlage (wir berichteten) steht ab Freitagmittag wieder repariert und sogar saniert auf dem Appelhoffplatz an der Gooiker Halle.

Möglich machten es das schnelle Eingreifen von Bürgermeister Karl Reinke und ein glücklicher Zufall. Denn der Hersteller der „Mini-Ramp“ hat in diesen Tagen für die Ruhr-Games in Bochum eine 25 Meter große Verleih-Rampe aufgebaut und war deswegen sofort zur Stelle.

Andreas Schützenberger aus dem niederbayrischen Passau gilt als einer der besten Skateparkbauer Europas. Seit 24 Jahren besteht sein Unternehmen IOU Ramps. „IOU steht für Innovated Original Unique oder auf Deutsch ‚Immer Ordentlich Unwetter‘“, macht der 50-jährige Niederbayer einen Spaß. „Ich habe die dreiteilige Rampe damals in meiner Werkstatt gebaut. Ziel war es, dass die Anlage beweglich ist“, erinnert sich der Skateparkbauer.

„Letzte Woche habe ich den Anruf erhalten von Herrn Reinke. Dann habe ich kopfschüttelnd den Zeitungsartikel gelesen und sofort zugesagt, so schnell wie möglich nach Altenberge zu kommen, damit die Jugendlichen wieder fahren können. Herr Reinke hat einfach nicht locker gelassen und immer wieder angerufen“, lobt Andreas Schützenberger den Einsatz des Bürgermeistes.

„Ich habe ja vieles erlebt, aber so etwas noch nicht. Diese Tat ging schon durch die Szene“, ist der vor 33 Jahren zum ersten Mal auf einem Skateboard gestandene Fachmann immer noch geschockt. Im Endeffekt sei diese Rampe mit dem Radlader aus vier Metern Höhe einmal komplett umgestürzt worden. „Durch die Wucht hat‘s die untere Balkenkonstruktion zerrissen. Gott sei Dank habe ich Bilder bekommen. Deshalb wusste ich, was ich zur Reparatur und Sanierung mitnehmen musste. Jetzt ist die Anlage auf jeden Fall die nächsten eineinhalb bis zwei Jahre wieder fit“, unterstreicht Schützenberger, der innerhalb eines Tages die Skate-Anlage repariert und saniert hat.

Man könne noch erkennen, dass die Mini-Ramp oft genutzt werde und beliebt sei, macht der Fachmann auf die vielen Kratzer aufmerksam, die nicht nur von den Nutzern, sondern auch von den Tätern und dem Radlader stammen. „Das ist aber kein Beinbruch“, ergänzt der als „Halfpipe Gott“ geltende Passau abschließend

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