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Gemeinde appelliert an Hundehalter

Zahlreiche Beschwerden

Altenberge

Vermehrt melden sich Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde, um sich über Hundehalter zu beschweren.

Die Hinterlassenschaften von Hunden sollten in Kotbeuteln entsorgt werden. Wer das nicht macht, kann mit Ordnungsstrafen belegt werden, so die Gemeindeverwaltung. Foto:

Die Gemeindeverwaltung Altenberge weist alle Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer eindringlich auf ihre Verpflichtungen als Hundehalterin beziehungsweise Hundehalter hin. Zu den allgemeinen Pflichten nach dem Landeshundegesetz gehört, die Hunde so zu halten, zu führen und zu beaufsichtigen, dass von ihnen keine Gefahr für Leben und Gesundheit für Menschen und Tiere aus-geht. Die Gemeinde bittet die Hundehalter darum dafür zu sorgen, dass ihr Tier sich nicht unbeaufsichtigt außerhalb des eigenen Grundstückes bewegt.

Bußgeld

„Es gilt zu bedenken, dass sich Passanten vor einem fremden Hund möglicherweise ängstigen und auch von ihm zu Fall gebracht werden können“, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde.

Für große Hunde, die ausgewachsen eine Widerristhöhe von mindestens 40 Zentimetern oder ein Gewicht von mindestens 20 Kilogramm erreichen, gilt ohnehin innerhalb bebauter Ortsteile auf öffentlichen Stra-ßen, Wegen und Plätzen eine Anleinpflicht.

Hundekot

Hundehalterinnen und Hundehalter sind außerdem immer verpflichtet, den Hundekot des eigenen Tieres zu entfernen. Hundekot auf Bürgersteigen, Rad- und Fußwegen, Grünanlagen oder gar Spielplätzen ist für alle Nutzerinnen und Nutzer ein großes Ärgernis, das darüber hinaus gesundheits-schädlich sein kann. „In letzter Zeit sind hierzu ver-mehrt Beschwerden beim Bürgeramt der Gemeinde eingegangen“, heißt in der Pressemitteilung weiter. Auch über Hundekot in Vorgärten wurde zunehmend geklagt. An vielen Orten innerhalb der Gemeinde sind Spender für Hundekotbeutel platziert, an denen Hundebesitzer kostenlos Tüten entnehmen können. Wer die Hinterlassenschaft seines Hundes nicht entfernt, kann mit Ordnungsstrafen von 10 Euro bis zu 100 Euro belangt werden. Aufgrund der Beschwerdelage zieht das Ordnungsamt für die Zukunft stichprobenartige Kontrollgänge in Betracht, heißt es in der Pressemitteilung.

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