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Kulturwerkstatt stellte kreatives Projekt für Jung und Alt vor

Zauberhafte Rätselreise

Altenberge

Zum zehnjährigen Bestehen der Jugendkreativwerkstatt haben sich Susanne Opp Scholzen und ihre Mitstreiter Carina Primus, Martina Lückener und Moritz Stork eine „Kreative Rätseltour“ ausgedacht.

Von Rainer Nixund

Freuen sich auf viele Rätsel-Touristen (v.l.): Moritz Stork, Susanne Opp Scholzen und Martina Lückener. Foto: nix

Zehn markante Stationen, zehn Jahre Jugendkreativwerkstatt und zehn Jahre Sponsoring durch Schmitz Cargobull – die Zahl 10 hat zurzeit für die Kulturwerkstatt etwas Magisches. Projektleiterin Susanne Opp Scholzen und ihre Mitstreiter Carina Primus, Martina Lückener und Moritz Stork haben sich für das zehnjährige Bestehen der Jugendkreativwerkstatt etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Zusammengefasst ist alles in der Broschüre „Kreative Rätseltour mit dem blauen Elefanten“, die an Schulen und Kitas ebenso verteilt wird wie an den Heimatverein und andere Auslegestellen. Einen Testlauf gab es bereits während des Ferienprogramms „Sommersause“.

Blauer Elefant

Die Stationen, die allesamt etwas mit Altenberge zu tun haben und auch dort zu finden sind, werden in der Broschüre beschrieben. Sie sind digital per QR-Code auf der ersten linken Seite abrufbar oder auch direkt unter einer Internet-Adresse zu finden. Wer Spaß daran hat, löst im Zusammenhang mit den Stationen gestellte Aufgaben. „Das ist alles ganz zwanglos“, betont Stork, der den Webauftritt gestaltete. Wer die Orte nicht aufsuchen möchte, beantwortet die Fragen einfach in der Broschüre oder im Internet.

Mehrere Stationen

Mehr Spaß macht es sicher so: „Die Stationen werden real besucht, man kann auch eine ‚Walking-Tour‘ mit Picknick daraus machen“, regt Opp Scholzen an. Es lassen sich individuelle „Schnitzeljagden“ zusammenstellen, vielleicht eine gute Idee für Kindergeburtstage, Schulklassen oder für die ganze Familie. „Wir haben bereits getestet, dass in zwei Stunden zwischen zwei und fünf Stationen besucht werden können“, verrät Künstlerin und Kursleiterin Lückener, die mit Primus zusammen Ideen und Layout der Broschüre einbrachte.

Broschüre

„Orientiert haben wir uns mit ein wenig künstlerischer Freiheit an den Geschichten Eugen Zurholts aus seinem Buch ‚Himmel über Altenberge‘“, sagt Opp Scholzen. Die Spur führt unter anderem zur „Krüsellinde“, zum Ammenhaus der berühmten Dichterin Annette von Droste Hülshoff, zum Eiskeller oder in das „Jammertal“. „Das Projekt konnte während der Corona-Pandemie durch zahlreiche ‚Zoom‘-Online-Konferenzen realisiert werden“, erläutert die Leiterin der Jugendkreativwerkstatt, Opp Scholzen. „Dankbar sind wir auch dem Heimatverein für seine tatkräftige Unterstützung in Sachen Historie.“ Die kreative Rätseltour bietet unter anderem unzählige Möglichkeiten für „Motto-Schnitzeljagden“, bei denen zum Thema passende Routen zusammengestellt werden können.

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