TC Altenberge und TuS: Zusammenschluss möglich

Zukunftsfähig aufstellen

Altenberge

Erste Gespräch hat es bereits gegeben: Der TC Altenberge und der TuS könnten möglicherweise einmal gemeinsame Weg bestreiten. Ein Zusammenschluss ist möglich.

Martin Schildwächter

Der TuS Altenberge kann seinen Mitgliedern sechs Tennisplätze anbieten. Foto: mas

Zwar stehen die Überlegungen erst ganz am Anfang, aber es scheint durchaus realistisch zu sein, dass in einigen Jahren der Tennisclub (TC) Altenberge und der TuS Altenberge eine Einheit bilden. „Wir denken darüber nach, wie wir den Tennissport in Altenberge zukunftsfähig aufstellen können“, sagt Helmut Tranow, erster Vorsitzender des TC, auf Anfrage unserer Zeitung.

Dass die beiden Vereine kooperieren, ist nicht neu. Bereits jetzt werden gemeinsame Mannschaften im Meisterschafsbetrieb gemeldet oder im Jugendbereich wird zusammen trainiert, erläutert Tranow, der seit über 20 Jahren im TC-Vorstand aktiv ist.

„Wir befinden uns in einer komfortablen Situation“, führt der Vorsitzende weiter aus und blickt auf die Rahmenbedingungen: Immerhin verfügt der TC mit seinen rund 150 Mitgliedern über sieben Plätze. Demgegenüber hat der TuS etwa 450 Mitglieder in der Tennissparte und kann seinen Sportlern nur sechs Plätze anbieten.

Der Trainingsbetrieb ballt sich in den späten Nachmittags- und Abendstunden, so Helmut Tranow. Auch deshalb, weil die Kinder und Jugendlichen aufgrund der langen Schulzeiten erst spät wieder zu Hause sind.

Während landesweit die Mitgliederzahlen im Westfälischen Tennisverband zurückgehen, sind diese beim TC stabil, sagt Tranow. Um das aber dauerhaft zu gewährleisten, müssten neue Wege bestritten werden. Zwar seien zwei Tennisvereine für eine Gemeinde eine „super Sache“, so der TC-Vorsitzende, ob das auf Dauer allerdings sinnvoll sei, müsse kritisch hinterfragt werden. Die Boom-Zeiten in der Ära von Boris Becker und Steffi Graf sind längst Geschichte und ein aktueller Jungstar wie Alexander Zverev führt derzeit nicht dazu, dass wieder ein Run auf die Tennisvereine zurollt. Um so wichtiger sei es, betont Helmut Tranow, sich langfristig gut aufzustellen.

Die Vorstände des TC und TuS stehen bereits in Kontakt. Das bestätigt Dr. Thomas Keßler, Vorsitzender des TuS: „Das ist natürlich ein Zukunftsprojekt.“ Es gehe um die künftige Entwicklung des TuS und der Tennissparte in den kommenden Jahren. Dabei müsse nicht nur die Tennisabteilung berücksichtigt werden, sondern das gesamte Sportareal des TuS. Es handele sich derzeit „um reine Sonderungsgespräche“, betont Keßler.

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