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Strategiemeeting der Spitzen von FH und Kreisverwaltung

Dellmann unterstreicht Bedeutung der K 76n

Steinfurt

Einmal im Jahr treffen sich das Präsidium der Fachhochschule Münster und der Verwaltungsvorstand des Kreises Steinfurt, um Informationen auszutauschen, Strategien abzugleichen und die Beziehungen zu pflegen. Beim jüngsten Meeting hat es noch einen weiteren Anlass gegeben: der Antrittsbesuch von FH-Präsident Prof. Dr. Frank Dellmann, der seit Oktober vergangenen Jahres im Amt ist.

Prof. Dr. Frank DellmannGuidoBrebaumCarstenSchröderDr. MartinSommer

Einmal im Jahr treffen sich das Präsidium der Fachhochschule Münster und der Verwaltungsvorstand des Kreises Steinfurt, um Informationen auszutauschen, Strategien abzugleichen und die Beziehungen zu pflegen. Beim jüngsten Meeting hat es noch einen weiteren Anlass gegeben: der Antrittsbesuch von FH-Präsident Prof. Dr. Frank Dellmann, der seit Oktober vergangenen Jahres im Amt ist. Wegen der Corona-Pandemie hat der eineinhalbstündige Termin, bei dem Präsidium und Verwaltungsvorstand jeweils komplett vertreten waren, digital stattgefunden.

Mit der Entwicklung des Campus Steinfurt, der Initiative TRAIN – Transfer und Innovation im Kreis Steinfurt sowie weitere Projekte, insbesondere im Gründungsbereich, und der Pandemie, haben einige große Themenschwerpunkte auf der Agenda gestanden. Dellmann nahm die Campus-Entwicklung zum Anlass, um auf einen für die Hochschule sehr wichtigen Punkt hinzuweisen: den Bau der Kreisstraße K 76n. Dadurch könnten Autofahrer aus Richtung Westen den Steinfurter Campus leichter erreichen – ohne durch das Anwohnergebiet fahren zu müssen. „Wir begrüßen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts im Dezember letzten Jahres. Damit rückt der Bau in greifbare Nähe“, wird Dellmann in einer Pressemitteilung der FH zitiert. Das Gericht hatte Klagen gegen den Bau abgewiesen. „Für uns als Hochschule hat die K 76 n eine ganz wesentliche Bedeutung. Wir brauchen diese Straße, damit der Campus angemessen angebunden wird. Davon profitiert langfristig auch die Region. Denn wir bringen studentisches Leben in Stadt und Region und ermöglichen erhebliche Investitionen für die Bildung“, ergänzte Kanzler Guido Brebaum.

Wie das konkret aussehen kann, zeigte Brebaum anhand des Masterplanes für den Campus Steinfurt, bei dem die Stadt und der Kreis eng eingebunden seien. „Wir wollen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten einen hochattraktiven Campus entwickeln, der perfekt ins Stadtgefüge passt.“ Die dafür notwendigen Planungsleistungen seien bereits ausgeschrieben. Die Planungen würden Anfang des Jahres starten. „Damit unser Vorhaben gelingt, benötigen wir die Kreisstraße.“ Landrat Dr. Martin Sommer befürwortet den Masterplan: „Wir sind aus strategischen Gründen sehr daran interessiert, dass sich der Campus weiterentwickelt.“

Sehr gut bewährt habe sich die Initiative TRAIN, wie Carsten Schröder als Vizepräsident für Kooperation, Innovation und Marketing anhand von Projektbeispielen und Statistiken aufzeigte. Die strategische Allianz zwischen dem Kreis Steinfurt und der FH bestehe seit 2001 und habe die Stärkung des Innovationspotenzials im Kreis zum Ziel. Ein wichtiger Aspekt in diesem Kontext sei die Gründungsförderung. „Die FH versteht sich als Gründerhochschule und unterstützt gezielt Menschen auf dem Weg in die Selbstständigkeit“, betont Vizepräsident Schröder. Zum Portfolio gehört auch eine Vielzahl von Veranstaltungen und Angeboten, darunter das Accelerator-Programm „storch. energy“. Wie dort gebe es auch bei der gemeinsamen Kreativ- und Prototypenwerkstatt der Fachbereiche auf dem Steinfurter Campus, dem MakerSpace, eine enge Kooperation mit der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Kreis Steinfurt (WESt). Im MakerSpace können Studierende und andere Hochschulangehörige mit Hilfe von modernsten Fertigungstechniken an ihren Entwürfen arbeiten.

Der Landrat lobte die Aktivitäten der Hochschule in der Region. „Es ist sehr schön zu sehen, wie engagiert die FH Projekte umsetzt und dabei immer am Puls der Zeit ist“, so Dr. Sommer. Besonders gut zu sehen sei das zum Beispiel auch im Bioenergiepark Saerbeck, wo die Hochschule zuletzt ein Gebäude gekauft hat, um unter anderem Forschung im Bereich Wasserstoff zu intensivieren.

Abschließend kam das Treffen nicht ohne den Grund aus, weshalb sich alle nur digital gesehen haben: die Corona-Pandemie. Kreis und Hochschule haben in der gesamten Zeit intensiv zusammengearbeitet. So habe die FH medizinische Geräte zur Verfügung gestellt und Impfaktionen in Ergänzung zu dem Angebot des Kreises vor Ort organisiert.

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