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Möglicher Gasmangel

Die Krise beim Gas managen

Kreis Steinfurt

Die neu einberufene „Koordinierungsgruppe Gasmangellage" soll Vorbereitungen für den Ernstfall treffen. Kritische Infrastrukturen stehen dabei besonders im Fokus.

Kommt es in Deutschland bald zu einem Gasmangel? Foto: dpa | Jens Büttner

Vor dem Hintergrund eines möglichen Gasmangels hat Landrat Dr. Martin Sommer jetzt eine „Koordinierungsgruppe Gasmangellage“ in der Kreisverwaltung eingerichtet. Die Leitung übernimmt der Fachdezernent Carsten Rehers. „Momentan ist es schwierig einzuschätzen, ob Russland die Gaslieferung tatsächlich langfristig stoppen wird. Ich sehe es aber als unsere Pflicht gegenüber den Bürgern an, dass wir uns als Kreisverwaltung vorsorglich auf alle denkbaren Szenarien vorbereiten“, erklärt Sommer.

Schutz von Kritischen Infrastrukturen wichtig

Die Koordinierungsgruppe – besetzt mit Mitarbeitern aller zuständigen Fachämter der Kreisverwaltung – analysiert daher die Lage und plant Handlungskonzepte für unterschiedliche Szenarien. „Dabei werden wir selbstverständlich auch die kreisangehörigen Städte und Gemeinden sowie externe Akteure wie Stadtwerke und anderen Energieversorger eng einbeziehen“, erläutert der Landrat. Auch eine Abstimmung mit der Bezirksregierung Münster hat es gegeben.

Fachdezernent Carsten Rehers leitet die „Koordinierungsgruppe Gasmangellage“. Foto: Dorothea Boeing

Im Fokus der Arbeit der Koordinierungsgruppe stehen unter anderem der Schutz von Kritischen Infrastrukturen – also von Organisationen, die zentrale gesellschaftliche Funktionen für die Bevölkerung erfüllen – sowie Konzepte zur Einsparung von Gas. „Falls es tatsächlich zu einem Gasmangel kommen sollte, werden wir so bestmöglich vorbereitet sein“, erklärt Dr. Sommer.

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