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Berufsschulstandort in Rheine

Erweiterung und Neubau

Kreis Steinfurt

Nachdem der Schul-, Kultur- und Sportausschuss am Montag zugestimmt hat, 26,8 Millionen Euro für die Sanierung des Berufsschulstandortes Ibbenbüren auszugeben (siehe Bericht oben), ist von den Kommunalpolitikern ebenfalls einstimmig der Beschlussvorschlag für den Steinfurter Kreistag abgesegnet worden, die Erweiterung der Kaufmännischen Schulen in Rheine auszuschreiben und einen Planungswettbewerb für einen Neubau der Beruflichen Schule in Rheine durchzuführen. Baukosten nach erster überschlägiger Planung: fünf beziehungsweise zehn Millionen Euro.

Dirk Drunkenmölle

Andreas Bennemann von der Gebäudewirtschaft des Kreises Steinfurt erläuterte, dass der Mietvertrag mit der Stadt Rheine für den Standort Wasserstraße, wo zurzeit 25 Klassenräume untergebracht sind, spätestens Mitte 2021 ausläuft. Baulich und räumlich entspreche das Gebäude ohnehin nicht mehr den Anforderungen. Bennemann: „Ein echtes Problemkind.“ Deshalb mache es für den Kreis Sinn, die Voraussetzungen für einen Ersatz und zusätzliches Angebot zu schaffen.

Bennemann führte aus, dass an beiden Schulen etwa ein Dutzend Klassenräume fehlen. Der Raumbedarf sei auch zukünftig noch gegeben. Der genaue Bedarf werde noch durch eine Flächenanalyse ermittelt. An der Kaufmännischen Schule würde sich eine Erweiterung anbieten. Diese sei an der Beruflichen Schule nicht möglich. Dort fehle der Platz. Stattdessen, so lautet der Vorschlag, sollen die abgängigen Häuser C und D an der Sprickmannstraße abgerissen und durch ein modernes Unterrichtsgebäude ersetzt werden. Die Pläne sollen nach und nach umgesetzt und damit während der Bauphase keine Ersatzräume angemietet werden. Ziel ist es, mit der Erweiterung im Oktober 2018 und mit dem Neubau Anfang 2020 zu beginnen, Bauzeit etwa 14 beziehungsweise 18 Monate.

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