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Heute ist Welttag der Telekommunikation

165 Kilometer Glasfaserkabel sind verlegt

Greven

Der Ausbau des schnellen Internets im Grevener Außenbereich geht zügig voran. Im vergangenen August konnten sich die ersten Grevener über einen Glasfaseranschluss der Stadtwerke Greven freuen.

Thomas Smyla, Anlagenverantwortlicher der Stadtwerke Greven vor einem Mini Pop (Glasfaserverteiler). Foto: Stadtwerke

Jetzt, rechtzeitig zum Welttag der Telekommunikation am heutigen Montag, ziehen die Stadtwerke eine erste Zwischenbilanz. Und die fällt außerordentlich positiv aus.

181 Glasfaseranschlüsse sind bereits installiert und bringen den Internet-Turbo in die ländlichen Bereiche rund um die Kernstadt Greven, zum Beispiel in Pentrup oder in Schmedehausen. Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 100 Mbit pro Sekunden im Download sind möglich und sorgen für megaschnelles Internet und ruckelfreies Smart-TV. Die Stadtwerke Greven etablieren sich damit als Internet-Anbieter in der Region und legen ein ordentliches Tempo vor.

Für den Anschluss der Bauerschaften an das Glasfaserzeitalter betreiben die Stadtwerke Greven großen Aufwand. Aktuell sind knapp über 165 Kilometer (von geplanten 200 Kilometern) an Leitungstrassen gebaut worden, davon gut 134 Kilometer Haupttrasse und fast 27 Kilometer an Hausanschlussleitungen. Jeder noch so entlegene Hof kann von der Glasfaseroffensive profitieren.

Der Breitbandausbau wird durch das Bundesförderprogramm Breitband durch den Projektträger ateneKOM mit Fördergeldern von Bund und dem Land Nordrhein-Westfalen, dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und der Stadt Greven unterstützt. Die Fördersumme beläuft sich auf 21 218 357 Euro von Bund und Land. Gefördert werden so genannte unterversorgte Gebiete, in denen die Datenübertragungsrate unter einem Wert von 30 Mbit pro Sekunde liegt.

Die Stadtwerke Greven gehen davon aus, dass die Tiefbauarbeiten für das Glasfasernetz Mitte des kommenden Jahres abgeschlossen werden können. Dann liegen überall dort, wo es noch keinen Anschluss gibt, Leerrohre, in der die Glasfaserleitungen verlegt werden. Dafür muss nicht erneut aufgegraben werden, die Leitungen werden in einem speziellen Verfahren eingeblasen. Dann werden auch weitere Gebiete in den Außenbereich vom Internet-Turbo profitieren.

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