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Großbrand in Schmedehausen

20 Hektar-Acker in Flammen

Greven-Schmedehausen

Bei Erntearbeiten fing der Acker Feuer. Eine große Rauchwolke, die bis Greven zu sehen war, kündete am Dienstagnachmittag von einem Flächenbrand in Schmedehausen. Großeinsatz für die Feuerwehr.

Von Peter Beckmann und Günter Benning

Die Drohnenaufnahme zeigt den Brand aus der Vogelperspektive. Foto: Frtitzemeier

Großbrand auf einem Acker in Schmedehausen an der Ostbeverner Straße. Bei Erntearbeiten war dort am Dienstagnachmittag gegen 15 Uhr die abgeerntete Fläche in Flammen aufgegangen. Über mehr als 100 Meter stiegen Flammen und dichter Qualm in die Höhe. Die Qualmwolke war bis Greven zu sehen. Die betroffene Fläche war rund 20 Hektar groß. Auch ein angrenzender Wald ging in Flammen auf.

Großbrand auf einem Acker in Greven-Schmedehausen Foto: Peter Beckmann

Sämtliche Feuerwehren aus Greven waren im Einsatz. Sie bekamen Unterstützung von den Feuerwehren aus Emsdetten, Ladbergen, Lengerich, Ostbevern, Everswinkel und Telgte. Die Flughafenfeuerwehr vom nahen FMO war mit einem Flugfeldlöschgerät im Einsatz.

Die Grevener Wehr verfügt über einen Löschwasserbehälter von 8000 Liter Fassungsvermögen, der bei diesem Ausmaß allerdings wenig ausrichten konnte. Die Versorgung mit Löschwasser war nicht so einfach.

Landwirte beteiligten sich mit ihren Fahrzeugen an den Löscharbeiten. Mit Treckern versuchten sie die Brandnestern auseinander zu reißen. Andere Landwirte hatten ihre rollenden Gülletanks am nahen Dortmund-Ems-Kanals mit Wasser betankt und unterstützten die Feuerwehren, indem sie das Wasser auf dem Acker verteilten.

Die Feuerwehrleute hatten reichlich zu tun. Windböen sorgten immer wieder dafür, dass die Flammen stärker wurden und auf bislang verschonte Flächen übergriffen. An einem kleinen Wirtschaftsweg konnte von der Feuerwehr so gerade noch ein Übergreifen auf ein Maisfeld verhindert werden.

Für die vielen Feuerwehrleute war es bei der Hitze von fast 40 Grad ein hartes Stück Arbeit. Denn aus Sicherheitsgründen konnte auf die Einsatzkleidung nicht verzichtet werden. Auch der extreme Qualm machte den Feuerwehrleuten das Leben schwer. Die löschenden Feuerwehrleute wurden in kurzen Abständen von frischen Kräften abgelöst.

Die Löscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden an. Das Feuer auf dem Acker flammte immer wieder auf.

Wer oder was das Feuer ausgelöst hat, war gestern völlig unklar. Auch die Schadenshöhe war unklar.

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