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Tennisbälle werden nachhaltig wiederverwertet

Ab in die Tonne

Greven

Gebrauchte Tennisbälle sollen nicht mehr mit dem Restmüll entsorgt werden, sondern in einen Recycling-Kreislauf wandern.

Sven Thiele

Gebrauchte Bälle wandern in Greven künftig in eine spezielle Tonne und werden wiederverwertet. Foto: Sven Thiele

Dass Fragen der Nachhaltigkeit längst auch den Sport erreicht haben, beweist diese Initiative. Tennisvereine sind aufgerufen, gebrauchte Bälle künftig nicht mit dem Restmüll zu entsorgen, sondern sie in einen Recycling-Kreislauf zu geben. Dafür steht eine Initiative des Unternehmens Tennis-Point, das gebrauchte Bälle sammelt und verspricht, das Material so zu verarbeiten, dass es den Weg zurück in den Tenniskreislauf findet.

Das recycelte Gummi soll nach Angaben von Tennis-Point beim Bau neuer Tennisplätze Verwendung finden. Die Tennisspieler der DJK unterstützen die Initiative.

Den Aufschlag in der Emsaue hat die Damen-30-Mannschaft gemacht. „Wir möchten zusammen mit dem gesamten Verein Gutes tun“, sagt Katrin Siemon, eine der Spielerinnen. Die erste Box besorgt hat Silke Ortmeier.

Sie und ihre Mitspielerinnen hoffen nun, dass möglichst viele ihrer Vereinskollegen ihre Bälle in der Box entsorgen, die ihren Platz im Sportcentrum Emsaue gefunden hat.

Jede Box fasst bis zu 300 Bälle. Ist sie voll, wird sie versandt und der Inhalt recycelt. Nach Angaben des Unternehmens, das die Aktion ins Leben gerufen hat, werden jährlich über zwölf Millionen Tennisbälle gespielt und landen später im Hausmüll – eine durchaus beachtliche Zahl, die der Änderung bedarf. Das alles soll sich künftig ändern. Und der Tennissport auf diese Weise ein bisschen nachhaltiger werden.

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