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Führerscheine vor Ort eingezogen

Autorennen endet in Reckenfeld

Greven

Ein illegales Rennen lieferten sich am Samstag zwei Autofahrer aus Greven. Was sie nicht ahnten: Sie wurden von einem Polizisten in zivil beobachtet.

Da hatten zwei junge Raser die Rechnung ohne die Polizei gemacht. Doch ausgerechnet ein Polizeibeamter, der am Samstag gegen 21.20 Uhr mit seinem zivilen Streifenwagen im Stadtgebiet von Greven unterwegs war, beobachtete auf der Nordwalder Straße (Emsbrücke) in Fahrtrichtung stadtauswärts einen Audi SQ5 und einen Hyundai I 30, die sich gegenseitig immer wieder überholten. Beide Fahrzeuge bogen in Fahrtrichtung Reckenfeld ab.

Im Stadtgebiet fuhren beide laut Polizeibericht mit viel zu hoher Geschwindigkeit und geringen Abstand zueinander in Richtung Reckenfeld. Außerhalb der geschlossenen Ortschaft konnte der zivile Polizeibeamte Geschwindigkeiten bis zu 150 Stundenkilometer ablesen. Dabei wurde der Sicherheitsabstand immer wieder gefährlich unterschritten.

In Reckenfeld konnte der Beamte die beiden Fahrzeuge anhalten. Hinzugerufene uniformierte Polizeibeamte erschienen kurz danach am Ort. Die Überprüfungen ergaben, dass die beiden Fahrer im Alter von 25 und 22 Jahren aus Greven kommen.

Beide Fahrer durften anschließend nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen und mussten an Ort und Stelle ihren Führerschein und ihre Mobiltelefone abgeben.

Die zuständige Staatsanwaltschaft in Münster wurde über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt. Ein Verkehrsstrafverfahren wurde eröffnet.

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