1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Greven
  6. >
  7. Das Beste war das Blasorchester

  8. >

Feier und Konzert im Festzelt

Das Beste war das Blasorchester

Gimbte

100 Jahre bewegende Geschichte im Zeichen der Musik konnte das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Gimbte am vergangenen Wochenende feiern.

Am Samstagabend blieb kein Platz frei. Rund 300 Besucher ließen sich von der Musik des Blasorchesters verwöhnen. Foto: Richard Ebbigmann

Wie heißt es immer so schön: Es hätte schlimmer kommen können. Und: Es kam schlimmer. Das kann man ganz klar für den Festumzug anlässlich des 100-Jahre-Jubiläums des Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Gimbte sagen. Denn zunächst tröpfelte der Regen nur vom Himmel. Aber kaum hatte sich der Festzug von der Kirche in Richtung Festzelt in Bewegung gesetzt, wurden sämtliche Schleusen geöffnet, es schüttete aus Kübeln. Allein: Der Feierlaune konnte auch der Regen nichts anhaben.

Aber von Anfang an: 100 Jahre bewegende Geschichte im Zeichen der Musik konnte das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Gimbte am vergangenen Wochenende im Rahmen eines beeindruckenden Konzertes mit seinen Gästen teilen. Im großen Festzelt am Anfang der Gelmer Straße in Gimbte kamen über 300 Gäste – nicht nur aus Gimbte – zusammen, um dieses beeindruckende Jubiläum zu feiern.

Die ausgesuchten Stücke wurden auf der eindrucksvollen Bühne präsentiert und mit lang anhalten und begeisternden Applaus honoriert. Hatte man sich doch schon über Monate unter Leitung von Dirigent Reinhard Kreimer auf diesen Tag vorbereitet.

Auch die Tatsache, dass Comedian Heinz Gröning kurzfristig ausfiel – er saß in Portugal wegen eines Pilotenstreiks fest – , konnte die Gimbter Musiker und auch die Zuschauer nicht aus der Ruhe bringen.

Elke Bolte zeigte sich als Vorsitzende des Vereins sichtlich gerührt und dankte den vielen tatkräftigen Helferinnen und Helfern für die Unterstützung, damit an diesem Wochenende das Fest feierlich über die Bühne gehen konnte.

Zuvor leitete sie gemeinsamen mit Claudia Lanfer den historischen Rückblick und die Erlebnisse der letzten Jahre in Vorbereitung auf das Jubiläum ein.

Durch das Abendprogramm führte Moderator Oliver Thom, der kurzfristig engagierte Comedian Gerd Buurmann hatte in seinem Beitrag durchaus noch Luft nach oben. „Das Beste am Abend war sowieso eindeutig unser Blasorchester“, sagte ein Besucher und drückte wohl aus, was alle dachten.

Bis spät in die Nacht wurde gefeiert, aber am Sonntagmorgen waren alle wieder fit. Dem total verregneten Umzug – mit dabei auch das Reckenfelder Blasorchester und der Spielmannszug Einigkeit Greven – folgte ein gemütlicher Sonntag im Festzelt mit diversen Auftritten vom Gimbter Blasorchester, dem Schüler-Orchester des Blasorchesters, dem Reckenfelder Blasorchester, dem Spielmannszug Einigkeit Greven, dem Shantychor und dem Kirchenchor.

Allerdings blieben ob des fürchterlichen Wetters einige Plätze unbesetzt, die draußen aufgebauten Kinderbelustigungen blieben weitgehend ungenutzt.

So oder so: Trotz Regen, trotz Ausfall des Comedian und trotz des coronabedingten Jubiläumsfest mit zwei Jahre Verspätung: Alles Beteiligten und auch die vielen Besucher hatten jede Menge Spaß an diesem Fest-Wochenende.

Startseite
ANZEIGE