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Rekordverdächtige Ratssitzung

Der Friedwald kommt

Greven

Die Ratssitzung am Mittwochabend dauerte keine halbe Stunde. Unter anderen wurden die Pläne für einen Friedwald in der Gronenburg abgesegnet.

Von Peter Beckmann

Johannes Hennigfeld (Fraktionschef CDU) und seine Parteikollegen enthielten sich beim Thema Friedwald der Stimme Foto: gap

Da staunte selbst Bürgermeister Dietrich Aden. „Gibt es heute Abend Fußball am Fernsehen?“, fragt er erstaunt. Nein, gab es nicht. Und trotzdem dürfte die Ratssitzung am Mittwochabend die wohl kürzeste Sitzung aller Zeiten gewesen sein. Jedenfalls der Teil, der für die Öffentlichkeit bestimmt war. Es dauerte keine halbe Stunde, da waren alle 16 Tagesordnungspunkte sauber abgehakt. Wahnsinn.

Aber: So muss eigentlich Ratsarbeit sein. Denn alle Themen waren natürlich in den Themenausschüssen beraten und beschlossen worden und bedurften daher eigentlich keiner weiteren Diskussion. Lediglich beim Thema Friedwald, das von allen Parteien außer CDU (Enthaltung) befürwortet wurde, gab es eine kleine Diskussion. „Wir sehen den Bedarf und begrüßen die Idee“, sagte Johannes Hennigfeld, Fraktionsvorsitzender der CDU. Alternative Standorte oder Träger seien aber erst gar nicht diskutiert worden. „Deswegen enthalten wir uns der Stimme.“

Einstimmiges Votum für neuen Rathaus-Standort

Einstimmig beschlossen wurde der Standort für das künftige neue Rathaus. Das wird auf dem Rathausplatz gebaut, der derzeit noch als Busbahnhof und Parkplatz genutzt wird.

Ebenfalls auf den Weg gebracht wurde der Bebauungsplan „Mühlenstraße - südlicher Teil“ und die Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Greven für das Feuerwehrgerätehaus Gimbte.

Stramme Leistung

Das Thema Umbesetzung von Ausschüssen ist derweil sowieso Routine und wurde abgenickt. Und ehe man sich versehen konnte, war der öffentliche Teil der Ratssitzung Vergangenheit. Stramme Leistung. Und selbst als langjähriger Begleiter solcher Veranstaltungen kommt man doch immer wieder ins Staunen . . .

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