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ADFC ruft zur Umfrage auf

Der Klimatest für Fahrradfahrer

Greven

Seit dem 1. September gibt es den Fahrradklimatest des ADFC. Die Grevener Vertreter des Vereins fordern die Grevener auf, daran teilzunehmen.

-bn-

Bernd Vogelpohl und Rolf Killmann (r.) sind passionierte Radfahrer und als Mitglieder im ADFC an der Situation für Radfahrer in Greven interessiert. Foto: Günter Benning

Bernd Vogelpohl und Rolf Killmann sind passionierte Radfahrer. Und Mitglieder im Radler-Lobbyverein ADFC. Ihre kritische Meinung über Grevens Fahrradwege haben sie schon öfter geäußert. Aber jetzt würden sie gerne die Radler selbst zu Wort kommen lassen.

„Seit dem 1. September gibt es den Fahrradklimatest des ADFC“, sagt Killmann. Der ist im Internet aufrufbar und nach einigen Klicks kann man dort seine Meinung zum Zustand der Fahrradwege in seiner Stadt angeben (www.fahrradklima-test.adfc.de).

2020 habe Greven unter den 160 Städten, die in dem Test vertreten waren, im unteren Mittelfeld rangiert. Aber um den aktuell richtigen Rang zu ermitteln, braucht es viele Radler, die sich an der Umfrage beteiligen.

Der Einstieg ist etwas umständlich, so muss man die die Postleitzahl Grevens wissen (48268), und anschließend braucht der Befragte ungefähr zehn Minuten, um die Fragen zu beantworten.

Überrascht war Bernd Vogelpohl, dass man in der Stadtverwaltung nichts von der bundesweiten Umfrage wusste. „In Greven“, findet er, „wird für Fahrradfahrer wenig getan, man hat das Gefühl, es wird nicht gewollt.“

Die ADFC-Mitglieder gehen mit Kritik am Radwegenetz der Stadt nicht sparsam um. Der Einbahnstraßenversuch in der Rathausstraße etwa sei das Schlimmste gewesen, was man machen konnte, meint Bernd Vogelpohl: „Es gibt keine einzige Begleitmaßnahme für Fahrradfahrer.“

Für Radfahren in der Stadt, meint der Reckenfelder Rolf Killmann, „muss man aber ein Konzept haben.“

Andere Städte beispielsweise würden Radler grundsätzlich auf die Straße holen und das Tempo insgesamt auf 30 Stundenkilometer reduzieren. Das sorge für mehr Sicherheit – auch für Radler.

Der Reckenfelder Rolf Killmann hat sein Auto abgegeben.

Er fährt ein komfortables E-Bike mit Navihalter und Seitenspiegel. Aber gerade als jahrzehntelanger Autofahrer hat man doch gewisse Qualitätsansprüche an seine Fahrwege: „Und der Radweg von Reckenfeld nach Greven ist eine reine Huckelstrecke“, klagt er.

https://fahrradklima-test.adfc.de/teilnahme

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