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Josef-Schule: Schule der Zukunft

Die Umweltdetektive konnten auch den Eltern etwas beibringen

Greven

Vier Jahre habe sich die Kinder der Grundschule mit Umweltfragen beschäftigt. Die Feierlichkeiten für Schüler und Lehrerinnen zur Auszeichnung „Schule der Zukunft und als Netzwerk der Zukunft“ mussten coronabedingt ausfallen.

Günter Benning

Schüler der Umwelt-AG mit der Flagge, die sie als Auszeichnung vom Land erhalten haben. Foto: Günter Benning

Da konnten Jules Eltern auch noch was lernen: „Ich habe denen gesagt, wie man Strom sparen kann“, sagt die Schülerin der Josef-Grundschule, „und sie fanden es gut.“

Gelernt ist halt gelernt. In einem vierjährigen Projekt haben sich die Kinder der Grundschule mit Umweltfragen beschäftigt. Dafür sollten die Grevener eigentlich als Schule der Zukunft und als Netzwerk der Zukunft ausgezeichnet werden. Doch wegen Corona fiel die Feierlichkeit für Schüler und Lehrerinnen aus. „Nur die Hausschilder und eine Fahne“, bedauert Schulleiterin Anne Sprakel, „wurden uns geschickt.“

Zwei ihrer Kolleginnen hatten die Initiative federführend vorangetrieben: Elisabeth Knur und Victoria Goßling. Sie fanden Kooperationspartner mit dem Wertstoffhof Ahlert in Reckenfeld und dem Bio-Energiepark in Saerbeck. In den Energiewelten dort konnten Photovoltaik, Biogasanlage und eine Windkraftanlage erforscht werden.

Im übrigen machten sich die jungen Umweltdetektive der Umwelt AG auf die Spur von Energiefressern. Lara: „Wir haben danach ein Arbeitsblatt zum Energiesparen erstellt.“ Dazu gehörte, offene Fenster zu schließen und überall das Licht auszumachen. Wobei in Corona-Zeiten derzeit wohl lieber zuviel als zuwenig gelüftet wird. Und für die Josefschule ist damit nicht Schluss. Das Umweltbewusstsein, sagt deren Leiterin Anne Sprakel, sei zur Leitlinie geworden. „Demnächst wird unser Schwerpunkt sein ‚Natur entdecken‘“. Dabei soll ein Schulgarten eingerichtet werden. Und Besuche und Exkursionen im Wald gehören dann auch zum Schulprogramm.

Während der vierjährigen Projektphase informierten die Schüler der Umwelt-AG nicht nur ihre Mitschüler über ihre Erkenntnisse. Es wurde auch ein Umweltquiz eingeführt und der Umweltheld des Monats gekürt.

Und weil Praxis immer noch besser ist als alle Theorie übernahmen die Umweltdetektive nach festen Plan die Kontrolle des Schulhofes. Abfallarm soll er sein. Und genügend Meisenknödel muss er bieten.

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