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Ein Weihnachtsessen mit Flüchtlingen

Greven

Zu einem interkulturellen Weihnachtsessen lud das Westfälische Bildungs- und Kulturzentrum e.V. in die neuen Unterrichtsräume in Greven ein. Geladen waren nicht nur Vertreter aus Politik, Religion und öffentlichem Leben, sondern auch Flüchtlinge und Zugewanderte aus dem gesamten Kreis.

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Alao Olufunmilayo  (r.) informierte die Gäste darüber, wie man in Afrika Weihnachten feiert. Foto: WeBiKul

In festlich geschmückten Räumen wurden die Gäste herzlich begrüßt und über die Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr, sowie dessen Zukunftspläne informiert, heißt es in einer Pressemitteilung.

Kathrin Vogler, Mitglied der Linken-Fraktion im Bundestag, erinnerte daran, dass Weihnachten nicht für alle Menschen in Deutschland ein Fest der Geschenke und der Freude sei, da viele Kinder nur bescheiden oder gar nicht beschenkt würden, weil es ihren Familien an Geld fehle. Peter Vennemeyer, Bürgermeister von Greven, dankte den Vereinsmitgliedern für ihr gesellschaftliches Engagement, die gute Zusammenarbeit und für die interessanten Veranstaltungen, die die Stadt Greven kulturell bereichern.

Michael Gennert, Direktor der Katholischen Landvolkshochschule Freckenhorst, informierte die Anwesenden über die Symbolik und Bedeutung der Weihnachtszeit.

Alao Olufunmilayo aus Nigeria brachte in einem interessanten Vortrag allen Anwesenden ein Stück afrikanische Weihnachtskultur in die gute Stube in Greven.

Der Abend wurde musikalisch von Abdulah Tamaa und Wajed Alhafjan, zwei Flüchtlingen aus Syrien, die seit zwei Jahren in Deutschland sind, begleitet.

Der Abend wurde in einer gemütlichen harmonischen Gesprächsatmosphäre und einem speziellen Weihnachtsessen aus internationaler Küche abgerundet.

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