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1. Ems Jazz Festival Greven

Große musikalische Bandbreite bei der Festival-Premiere

Greven

Die Aktiven der Kulturinitiative waren angetreten, bei der Premiere des „Ems Jazz Festivals Greven“ die große und spannende Bandbreite der Jazz-Musik zu präsentieren – und durften sich bestätigt fühlen.

Von Axel Engels

Der schwedische Pianist Martin Tingvall, der kubanische Kontrabassist Omer Rodrigues-Calvo und der deutsche Schlagzeuger Jürgen Spiegel begeisterten das Publikum im Ballenlager. Foto: Axel Engels

Diese Rückmeldung gab es von vielen Besuchern aus nah und fern immer wieder: Die Premiere des "Ems Jazz Festivals Greven" bot die richtige Mischung. Mal bekam das Publikum experimentelle Klänge zu hören, dann ging es rockig und kraftvoll zu, um im nächsten Konzert wieder die zarten Klänge und kunstvollen Arrangements in den Mittelpunkt zu rücken.

Manches richtete sich sicher eher an die Jazz-Experten, vieles war aber auch geeignet für Menschen, die guter Musik, gleich welcher Couleur, mit Offenheit und Neugier begegnen. Mit der Resonanz konnte die KI durchaus zufrieden sein. Insgesamt zählte man an den ersten drei Festival-Tagen eine vierstellige Zuschauerzahl.

Begeisterndes Konzert mit Jan Garbarek

Die erstklassigen Musiker Rainer Brüninghaus am Klavier, Trilok Gurtu am Schlagzeug und Yuri Daniel am Bass spielten zusammen mit dem weltbekannten Jan Garbarek am Saxophon ein begeisterndes Konzert im Ballenlager.

Tingvall Trio mit großer musikalischer Leidenschaft

Wie schön Jazz in all seinen Facetten sein kann, erlebten die Liebhaber feinster von Hand gemachter Musik am Samstag beim Jazzfestival der Kulturinitiative mit dem international erfolgreichen „Tingvall Trio“.

Klangkaskaden mit Jan Klare 3000 feat. Steve Swell

Am Freitagabend präsentierte er mit „Jan Klare 3000 feat. Steve Swell“ den vielen Besuchern ein ganz besonderes Musikerlebnis.

Trio „Bobby Rausch“ mit ungebremster Energie

Bei den Leverkusener Jazztagen sorgte die Formation „Bobby Rausch“ mit ihrem ganz speziellen Sound für Furore. Und auch am Freitag beim Jazzfestival der Kulturinitiative zeigten sich Lutz Streun, Oleg Hollmann und Jürgen Meyer als kreative Musiker, die ihren ganz eigenen Stil gefunden haben.

Couleur Jazz & Chit Chat Company

Eng war es auf der Bühne des Ballenlagers am frühen Samstagabend beim Konzert von „Couleur Jazz & Chit Chat Company“. Ein Chorkonzert bei einem Jazzfestival ist außergewöhnlich und zeigt gleichzeitig, mit welcher Akribie und Kompetenz die Kulturinitiative ihr erstes Jazzfestival konzipiert hat.

Musikalische Reise mit dem „Fabiana Striffler Quintett“

Mit dem „Fabiana Striffler Quintett“ kam am Sonntagmorgen beim Jazzfestival der Kulturinitiative ein frischer Wind ins Ballenlager. Sah es 15 Minuten vor Konzertbeginn noch sehr leer aus im Ballenlager, so änderte sich dies zur Erleichterung des Teams der Kulturinitiative innerhalb kürzester Zeit.

Melodiebetonte Kompositionen bei Vento e Corde

Musik wie Balsam für die Seele bot das Duo „Vento e Corde“ am Sonntagnachmittag den Besuchern des Jazzfestivals der Kulturinitiative. Bei strahlendem Sonnenschein hatten viele Musikliebhaber den Weg ins stimmungsvolle Ballenlager gewählt und wurden mit einem ganz exquisiten Musikgenus belohnt.

„Wanubalé“ beschließt das Grevener Festival

So etwas wie die mitreißende Formation „Wanubalé“ mit ihrem Crossover von Jazz, Soul, Funk, Afro-Beat und Elektro hat man wohl auf „normalen“ Jazzfestivals noch nicht erlebt. Das Nonett passte mit seinen zwei Schlagzeugen, zwei Trompeten, Posaune, Saxophon, Keyboard, Gitarre und Bass gerade noch auf die Bühne und zog vom ersten Song an, ihrem „Abstract Opener“, das Publikum in seinen Bann.

Festival-Macher ziehen überaus zufrieden Bilanz

Das erste Grevener Emsjazz-Festival war für die Kulturinitiative organisatorisch ein echtes Brett. Doch der immense Aufwand hat sich gelohnt. Künstler und Besucher waren und sind begeistert – und somit haben auch die Macher allen Grund, überaus zufrieden Bilanz zu ziehen.

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