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Wie Grevener Schulen in der unterrichtsfreien Zeit mit ihren Schülern kommunizieren

„Es wird kein Kind allein gelassen“

Greven

Lehrer, die in der unterrichtsfreien Zeit Kontakt zu den Schülern halten wollen (und umgekehrt), sollten durchaus technikaffin sein. Ohne digitale Kanäle geht in diesen Tagen nichts.

Oliver Hengst

In den Schulen findet kein Unterricht statt, aber alle Schüler werden mit Infos und Aufgaben versorgt. Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Corona-Ferien? Mitnichten. Aktuell sind zwar die Schulen geschlossen, dennoch findet Unterricht statt. Irgendwie. „Es geht ja weiter“, sagt zum Beispiel Ingo Krimphoff. Der Leiter der Nelson-Mandela-Gesamtschule ist dankbar, dass es im Zuge des Medienentwicklungsplanes der Stadt einen eigenen Server für die Schule gab (und nicht nur für diese). Dies mache den Einsatz von IServ möglich. „Über diese Lernplattform können wir miteinander kommunizieren. Bei allen Schülern kommen Aufgaben an.“ Es gebe dabei unterschiedlichste Erfahrungen und Vorgehensweisen auf Lehrer- wie auf Schülerseite. Einige Schüler würden sehr bereitwillig ihre bearbeiteten Aufgaben an die Lehrer zurückschicken, die dann wiederum Rückmeldungen geben. In der unterrichtsfreien Zeit sei eine Tagesstruktur wichtig, die Aufgaben könnten da helfen, sagt Krimphoff, der im Übrigen froh ist, dass in diesem Jahr noch kein Abi an der Gesamtschule ansteht (sondern erst 2021). „Gott sei Dank. Im ersten Jahr hätte das nicht sein müssen.“

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