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Jule Vollmer präsentiert digitales Unterhaltungsprogramm „Und selbst?“

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„Und selbst?“ – diese Frage ist oft Teil eines belanglosen Wortwechsels: „Wie geht es dir?“, „Gut, und selbst?“. Anlässlich des internationalen Frauentags am Dienstag nahm Jule Vollmer diesen Satz zum Anlass, ein unterhaltsames Programm rund um Frauen selbst vorzutragen.

Stefanie Behring

Jule Vollmer erzählt in ihrem Programm „Und selbst?“ während einer Zoom-Konferenz satirische Kurzgeschichten aus dem Alltag. Die Gleichstellungsbeauftragte und die Stadtbibliothek hatten sie zu einem digitalen Auftritt eingeladen. Foto: Stefanie Behring

„Und selbst?“ – diese Frage ist oft Teil eines belanglosen Wortwechsels: „Wie geht es dir?“, „Gut, und selbst?“. Anlässlich des internationalen Frauentags am Dienstag nahm Jule Vollmer diesen Satz zum Anlass, ein unterhaltsames Programm rund um Frauen selbst vorzutragen. Damit war sie am Freitagabend der Einladung der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Greven, Petra Freese, und der Stadtbibliothek Greven gefolgt. Knapp 50 Frauen nahmen an dem digitalen Unterhaltungsprogramm teil.

In ihrer Begrüßung berichtet Petra Freese von den vielen Belastungen, die Frauen in Corona-Zeiten aushalten mussten und immer noch müssen. Auch bei Bildern aus der Ukraine würde das Leid vieler Frauen mit ihren Kindern deutlich. „Besonders jetzt ist Frieden wichtig – auch ein innerer Frieden muss gefunden werden“, so Freese. Die Auszeit am Freitagabend sollte ein Stück dazu beitragen.

Bereits im März 2020 war das Programm von Jule Freese vorgesehen. Die Leiterin der Stadtbibliothek Sigrid Högemann weiß: „Damals war es eine der ersten Veranstaltungen, die abgesagt werden musste.“ Umso mehr freuten sie und ihr Team sich, dass das Programm nun doch präsentiert werden konnte.

Dabei wurde das digitale Format gut angenommen. Viele Zuhörerinnen hatten sich mit Freundinnen getroffen, um den humorvollen Geschichten gemeinsam am Bildschirm zu lauschen. Für Jule Vollmer stellte das Format eine Herausforderung dar, da sie sich selbst als „Alleinunterhalterin“ vor einer Kamera wiederfand.

Satirische Kurzgeschichten aus dem Alltag wurden von Jule Vollmer vorgetragen. Alle Texte stammen von ihr selbst. Thematisiert wurden unter anderem ein Mann, der unwissentlich die Pille nahm, und so zu einem emotionalen und verständnisvollen Zuhörer wurde. Auch ging es um eine Mutter, die sich um die Gesundheit ihres Sohnes sorgte und ihn mit einem Schloss am Kühlschrank überlistete. Weiter beansprucht wurden die Lachmuskeln beim Dialog zweier Schwestern, in dem es unter anderem hieß: „Schon damals bei deiner Geburt warst du langsamer als alle anderen.“

Die Kurzgeschichten wurden verbunden mit Musik, die per Video in der Zoom-Veranstaltung eingespielt wurde. Die Videos waren von Jule Vollmer und Elmar Dissinger. Das Buch sowie Hörbuch von Jule Vollmer können bei der Stadtbibliothek Greven bestellt werden.

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