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Schüler der AFR sammeln für „Stolpersteine“

Für Walter Weyl und Margot Krause

Greven

Für diese beiden Persönlichkeiten wollen die Schüler zusammen mit dem Künstler Gunter Demnig zwei Stolpersteine verlegen.

Margot Krause (Bildmitte) auf einem Schulfoto aus den 1930er Jahren. Sie gehörte zur Gruppe der Sinti und Roma in Greven und wurde mit 12 Jahren in Auschwitz-Birkenau ermordet. Foto: Stadtarchiv

Lena Schürmann, Hanna Veelker, Julian Louis und Philipp Brune, allesamt Schülerinnen und Schüler der Anne Frank Realschule, wollen in Greven weitere „Stolpersteine“ zum Gedenken an örtliche NS-Opfer verlegen. Jetzt sammelt ihre AG Spenden für die Steine.

In einer Pressemitteilung erklären sie ihren Plan: „Im letzten Sommer haben wir uns auf den Weg gemacht, in Zusammenarbeit mit Frau Lindenblatt vom Stadtarchiv weitere Schicksale aus unserem Ort zu recherchieren. Dabei konnten wir Einsicht in alte Dokumente wie zum Beispiel Meldeunterlagen, Tonaufzeichnungen, Fotos, Wiedergutmachungsakten, Protokollbücher oder auch Kartenmaterial nehmen, um uns auf Spurensuche zu begeben.“

Bei dieser Arbeit haben sich die Schüler intensiv mit den Biografien von Margot Krause und Walter Weyl auseinandergesetzt, die in den 1930er Jahren in Greven gelebt haben und von den Nationalsozialisten verfolgt wurden.

Für diese beiden Persönlichkeiten wollen sie zusammen mit dem Künstler Gunter Demnig zwei Stolpersteine verlegen, damit ihre Schicksale nicht in Vergessenheit geraten. Um das Vorhaben sicher umsetzen zu können, sammeln sie nun Spenden.

„Wir brauchen das Geld, damit die Stolpersteine angefertigt werden können sowie für die Kosten der Präsentationsmaterialien und Veranstaltung im Rahmen der geplanten Verlegung. Manchmal entstehen auch Kosten für die Unterbringung des Künstlers Gunter Demnig, der meistens selbst anreist und die Stolpersteine verlegt“, sagen die AFR-Schüler.

Wer für die Stolpersteine spenden wolle, schreibe eine E-Mail an info@afr-greven.de oder rufe an,

 02571/27 03.

Seit November 2017 liegen bereits zwei Stolpersteine auf dem Grevener Marktplatz, die an die beiden in Greven hingerichteten polnischen Zwangsarbeiter Franciszek Banaś und Wacław Ceglewski erinnern.

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