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Die abgesagte Veranstaltung „Kunstvolle Gärten“ soll im kommenden Sommer nachgeholt werden

Gartenfreunde hoffen auf 2021

Reckenfeld

Das Organisations-Team der Veranstaltung „Kunstvolle Gärten“ plant schon für 2021, leider muss auch diese Veranstaltung coronabedingt dieses Jahr ausfallen.

Oliver Hengst

Die Organisatoren wollten in diesem Jahr Alternativen zu Schottergärten aufzeigen. Diesen Themenschwerpunkt heben sie sich nun für die nächste Ausgabe auf. Foto: dpa

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Das Garten-Event „Kunstvolle Gärten“, das alle zwei Jahre viele Menschen aus Reckenfeld und dem Umland anlockt, musste in diesem Jahr coronabedingt ausfallen. Es soll nun im nächsten Jahr nachgeholt werden – dann abweichend vom etablierten Zwei-Jahres-Rythmus.

„Wir waren voll in der Planung“, blickt Heinz Zurheide zurück. Und dann, im März, folgte die Vollbremsung. Es gab große Bedenken, ob man angesichts der Pandemie massenhaft Menschen durch die Gärten schleusen könne und dürfe. „Auch die Gartenbesitzer hatten Bedenken“, sagt Zurheide. Ergo erfolgte im Frühjahr die Absage der Veranstaltung, die eigentlich am letzten Sonntag im Juni hätte stattfinden sollen.

Wie man heute weiß, hätten behördliche Auflagen der Durchführung ohnehin im Weg gestanden. Insofern war die frühzeitige Absage nur konsequent.

Inhaltlich war das Organisations-Team schon auf einem guten Weg. „Wir waren mit zwölf Gärten klar“, sagt Marita Hölscher. Darunter, ergänzt Zurheide, hätten sich sechs neue Gärten befunden. Insofern hätte man den Besuchern erneut ein sehr buntes und abwechslungsreiches Angebot machen können. Zudem habe man das Thema Schottergärten (Zurheide: „Eine traurige Tatsache“) inhaltlich aufgreifen wollen. Man habe pflegeleichte Alternativen vorstellen und Ideen liefern wollen, wie man einen Schottergarten wieder umgestalten könne. Für einen Wettbewerb, bei dem die Neugestaltung eines Vorgartens als Gewinn ausgelobt werden sollte, lief bereits die Sponsorensuche. „Ideen waren genug da“, sagt Zurheide.

Nun richten sich die Blicke also auf 2021. „Wir wollen das im nächsten Jahr wieder aufnehmen“, sagt er. „Es sind alle soweit guten Mutes“, ergänzt Marita Hölscher. Im Januar/Februar werde man voraussichtlich erste Gespräche führen, um dann im Laufe des Frühjahres entscheiden zu können, ob die Veranstaltung im Sommer 2021 durchführbar ist. Die relativ kurze Vorbereitungszeit werde im Zweifel ausreichen, „da wir ja schon relativ routiniert sind“, sagt Marita Hölscher. „Im Großen und Ganzen ist die Vorarbeit ja schon geleistet“, fügt Heinz Zurheide hinzu. Die meisten Gartenbesitzer hätten signalisiert, dass sie auch bei einer Ausgabe 2021 mit von der Partie wären. Inzwischen hätten sich sogar schon wieder zwei neue gemeldet.

Und der Themenschwerpunkt Schottergärten und Alternativen dazu wird auch im kommenden Jahr noch aktuell sein. An einem vielfältigen Angebot dürfte es also auch im kommenden Sommer nicht mangeln – so denn die Pandemie dann eine solche Großveranstaltung wieder zulässt. „Das hängt natürlich von der Entwicklung ab“, gibt sich Heinz Zurheide noch etwas vorsichtig.

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