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Nachwehen eines Masken-Deals

Grevener Logistiker Fiege wehrt sich gegen Vorwurf des „Geschmäckles“

Greven

Das Grevener Logistik-Unternehmen Fiege spricht von einem „extremen Kraftakt“. Kritiker wundern sich dagegen über die Vergabe eines Millionenauftrags im März 2020, bei dem das Bundesgesundheitsministerium Fiege für die Beschaffung von Masken engagiert hat.

Günter Benning

Fiege-Vorstand Jens Fiege (l.) führt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn durch ein Lager mit Schutzmasken. Foto: IMAGO/Xander Heinl

Fiege wehrt sich. Das Grevener Logistikunternehmen (19 000 Mitarbeiter) hatte seit März 2020 für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mehr als 2,5 Milliarden Corona-Schutzmasken transportiert. Kritiker des Geschäfts sprachen seither von „Geschmäckle“. Spahn und die Chefetage von Fiege seien auf der CDU-Schiene gut vernetzt. Fiege-Vorstand Martin Rademaker: „Diese Unterstellungen sind geschäftsschädigend.“ Er droht juristische Konsequenzen an.

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