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Projekt Empowerment zieht Bilanz

Gutes Jahr für die Belange der Roma

Greven/Düsseldorf

Das ist ein Projekt, für das es auch in Greven ein eigenes Büro gibt. Ziel ist es, Roma kulturell und politisch zu integrieren.

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An dem Treffen der Roma nahm auch die Grevener Grünen-Ratsfrau Lore Hauschild (l.) teil. Foto: Empor

Empowerment für Roma. Das ist ein Projekt, für das es auch in Greven ein eigenes Büro gibt. Ziel ist es, Roma kulturell und politisch zu integrieren. Jetzt wurde bei einem Treffen in Düsseldorf eine positive Bilanz gezogen. Der Internationale Kultur- und Sportverein der Roma Carmen hat dort seinen Sitz.

Er erinnert daran, was im zweiten Projektjahr geleistet wurde: Eine Festwoche zum 50jährigen Jubiläum der Bürgerrechtsbewegung der Romal, Gedenken an Roma und Sinti, die während des Dritten Reichs ermordet wurden und heute noch Opfer von Verfolgung und Gewalt werden, die Präsentation des Konzepts für ein Haus der Erinnerung und der Kultur der Roma, Abschluss der Qualifizierung von Roma zu Bildungsberaterinnen und -beratern, eine politische Bildungskampagne von Roma für Roma anlässlich der Bundestagswahl, eine Gedenkstättenfahrt für Jugendliche des Vereins, eine international besetzte Feier zum Tag der Roma-Sprache, die Wiederaufnahme der Jugendarbeit und Aufbau von Frauengruppen.

Damit einher ging der Aufbau zahlreicher Kooperationen und der Ausbau nachhaltiger Kontakte zur Kommunal-, Landes- und Bundespolitik.

Sie unterstützen die Arbeit der Roma-Community, ihre gesellschaftliche Beteiligung auszubauen. „2021 war das bisher erfolgreichste Jahr für Carmen e.V.,“ stellt Sami Dzemailovski, der Vorsitzende des Vereins fest. „Es ist uns gelungen, uns als gesellschaftlicher Akteur zu präsentieren, der zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft beiträgt.“

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