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Backyard-Festival im GBS-Innenhof

Harte Klänge und strenge Rhythmen

Greven

Endlich wieder Rock der heftigen Art im GBS-Innenhof. Das Backyard Festival lockte so viele Zuschauer wie erlaubt.

Von Pauline Holtmannund

M Foto: Pauline Holtmann

Endlich wieder Moshpits, wummernde Bässe und Ohrensausen: Am Samstag startete um 15.45 Uhr im GBS-Innenhof das Backyard Festival. 500 Besucher durften dabei sein. Das sind zwar nicht so viele, wie theoretisch in den GBS-Innenhof passen würden. Aber immerhin 350 Menschen mehr als im letzten Jahr. Dank 3G (geimpft, genesen oder mit PCR-Test) fiel sogar die Abstandspflicht, Masken mussten nur stellenweise getragen werden.

Der Veranstalter Emsboom setzte in diesem Jahr vor allem auf kleinere Bands und Publikum aus der Region. Das Lineup bestand aus acht Bands, die meisten kommen aus dem Umkreis von Greven. Sie fuhren ein breites Spektrum von Pop-Punk über Metal, Hard Rock und Techno auf.

Die Musikauswahl begeisterte das bunt gemischte Publikum. Auf dem Festival waren jegliche Altersgruppen vertreten. Gemeinsam hatten alle Besucher ihr Faible für harte Klänge und strenge Rhythmen. Auch die Vorliebe der Metal-Fans für düstere Kleidung kam nicht zu kurz – es mangelte nicht an Verkaufsständen mit Merchandise-Artikeln der Bands.

Zunächst war das Publikum noch etwas verhalten. Die Zuschauer standen in kleinen Grüppchen im Innenhof und lauschten den ersten Stücken. Doch je später es wurde, desto hitziger wurde die Stimmung. Das Festivalgelände füllte sich immer mehr. Mit der Zeit schwanden die anfänglichen Berührungsängste, mehr und mehr Fans zog es vor der Bühne.

Insanity Moments aus Münster, zweite Band im Lineup, heizte den Rock-Fans ordentlich ein. Das Publikum tobte und brüllte aus voller Kehle mit, als sich der Sänger der Band unter die Leute mischte. Auch die nächsten Bands machten weiter Stimmung, es ging hart zur Sache. Kein Vergleich zum letzten Jahr, in dem die Einschränkungen durch die Pandemie noch weitaus deutlicher zu spüren waren.

Das Publikum konnte kaum genug bekommen. Bis kurz vor Mitternacht wurde auf dem Festivalgelände endlich wieder in gewohnter Manier gefeiert, getrunken und getanzt.

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