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Grevens letztes Gadem erinnert an die Schlichtbauten für die ärmere Bevölkerung

„Haus Lohmann“ ist eine Rarität

Greven

Heute gibt es nur noch das „Haus Lohmann“, das 1985/86 von der Martinistraße an den Fritz-Pölking-Platz umgesetzt wurde und in dem „Greven Marketing“ seine Büros hat.

Hans-Dieter Bez

Das alte „Haus Lohmann“ wurde 1985/86 von der Martinistraße an den Fritz-Pölking-Platz umgesetzt. Der Gadem-Stil wird selbst nach zwei Umbauten recht deutlich. Foto: Bez

Das Wort „Gadem“ ist heute nicht mehr gebräuchlich. Aber bis etwa um 1900 war es auch in Greven allgemein bekannt. In Meyers Konservationslexikon von 1897 findet man: „Gaden (Gadem), ein altdeutsches, noch jetzt in Süddeutschland vom Volk gebrauchtes Wort, soviel wie ein kleines einzimmeriges Häuschen (Hütte), dann Kammer, Gemach (besonders zu Wirtschaftszwecken), Verkaufsladen; auch Stockwerk.“

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