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Gymnasium feiert 111 Abiturienten

„Ihr seid mir ans Herz gewachsen“

Greven

Freude und Stolz, dazu eine Prise Wehmut sowie die spürbare Erleichterung, endlich wieder gemeinsam feiern zu können – das ist wohl das Fazit der diesjährigen Entlassfeier des Abiturjahrgangs 2022 am Gymnasium Augustinianum Greven.

111 Abiturienten und Abiturientinnen stellten sich nach dem Gottesdienst auf den Stufen der Martini-Kirche den Fotografen. Foto: Gymnasium

Freude und Stolz, dazu eine Prise Wehmut sowie die spürbare Erleichterung, endlich wieder gemeinsam feiern zu können – das ist wohl das Fazit der diesjährigen Entlassfeier des Abiturjahrgangs 2022.

Eingeleitet wurde die Feier durch den Gottesdienst in der Martinuskirche. Anschließend konnte Schulleiter Andreas Henke 111 AbiturientInnen mit ihren Familien, ehemaligen Grundschullehrkräften, geladenen Gästen und ihren Lehrkräften im Ballenlager begrüßen. Moritz Bober führte souverän durch das Programm,

In seiner Ansprache wies Andreas Henke unter anderem darauf hin, dass jetzt für die Abiturientia eine neue weiße Seite aufgeschlagen wird. Der Song „Time of our lives“ (vorgetragen vom Vokalpraktischen Kurs unter der Leitung von Peter Winkens) unterstrich dieses noch einmal besonders. Diese neue Seite gilt es für jeden Einzelnen für sich selbst zu füllen.

Michael Schnittker als Jahrgangsstufenleiter ergänzte dieses, in dem er sagte, dass diese Abiturientia so viel bewältigt hat, „ihr seid mir ans Herz gewachsen und eine vor allem sozialstarke Stufe“, sie brauche sich vor nichts zu fürchten. Sie habe Stärke und vor allem Geschlossenheit bewiesen.

Liane Petzold bedankte sich im Namen der Stufe bei den Eltern, der Schulleitung, der Jahrgangsstufenleitung – Michael Schnittker und Britta Hansens Banse – und den Lehrkräften, die sie begleitet und unterstützt haben. Der plötzliche Tod ihrer Jahrgangsstufenleiterin Andrea Klose im Februar habe alle in einen Schockzustand versetzt, gehörte sie doch in allen Jahrgangsstufen zu den beliebtesten Lehrkräften. Aber die Stufe ist dadurch auch enger zusammengewachsen.

Am Schluss ließ sie aber auch nicht unerwähnt, dass die Lernbedingungen in West I nicht wirklich optimal seien und sie sich wünschen würde, dass sich das für die kommenden SchülerInnen ändert. Sie könne jetzt ein bisschen verstehen, wenn Ältere zu ihr sagten, du musst froh sein, in die Schule gehen zu können. Man wird die Freunde, die man täglich sehen konnte, vermissen – auch den Schulalltag, der immer geregelt war. Eva Herdt sendete als Schulsprecherin ihre Wünsche an die AbsolventInnen: Macht was draus, seid neugierig.

Bürgermeister Dieter Aden gratulierte der Abiturientia von ganzem Herzen. Es sei völlig egal, welches Ziel sie verfolgen. „Sie haben alle Möglichkeiten, nutzen Sie diese.“ Wenn sich dann herausstellen sollte, dass der erste Weg nicht der richtige war, so sind das auch wichtige Erfahrungen. Zum Schluss nahm Aden den Ball „West I“ von Liane auf: Sollten aus der aktuellen Abiturientia einige Lehramt studieren und an das Augustinianum zurückkehren, würde er dafür sorgen, dass bis dahin das Gebäude West I die optimalen Lernbedingungen biete.

Den Glückwünschen schloss sich Dr. Möllmann als Vertreter des Förderkreises an und berichtete, dass der Förderkreis von der Einschulung bis hin zum Abitur die SchülerInnen am Augustinianum begleitet. So unterstützt der Förderkreis bei der Einschulung, unter anderem die Kennenlernfahrt, Stufenfahrten, Musicalaufführungen, die Wettbewerbe in den Naturwissenschaften, auch einzelne SchülerInnen, um ihnen die reguläre Teilnahme am Schulalltag zu ermöglichen.

Mit Spannung wurde der Elternbeitrag von der Abiturientia erwartet. „¡ abios amigos!, die schärfste Stufe der Welt kommt“, „zieht um“, „wählt“, „feiert“ und „geht“. So umriss ein musikalischer Beitrag die 8 Jahre am Gymnasium und zeigte, wie stolz die Eltern auf ihre Kinder sind und sein können.

Die musikalischen Beiträge von Luka Scholz, Seca Zümre Duruer und Lea-Marie Moor beeindruckten alle besonders und gaben der Veranstaltung mit der Unterstützung des Chors und Peter Winkens den festlichen Rahmen.

Im Anschluss an die Zeugnisübergabe nutzte man die Zeit für Erinnerungsfotos, Gespräche und ein Gläschen Sekt und freute sich auf den Abiball am Abend.

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