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14 Einsätze

Jahreswechsel: Feuerwehr war ständig unterwegs

Greven

Für die Feuerwehr Greven endet mit dem Jahr 2022 ein sehr unruhiges Jahr mit einem sehr hohen Einsatzaufkommen.

Die Grevener Feuerwehr – hier ein Symbolbild – hatte an Silvester und Neujahr jede Menge zu tun. Foto: oh

. Auch am letzten Tag des Jahres bestätigte sich dieser Trend, heißt es in einer Presseinformation der Grevener Feuerwehr.

Insgesamt wurde die Feuerwehr Greven am 31. Dezember und am 1. Januar 14 Mal alarmiert und musste zu Einsatzstellen ausrücken. Hierbei handelte es sich um folgende Einsatzarten:

 - zwei Mal First Responder Einsätze (Unterstützung Rettungsdienst)

- vier Mal technische Hilfeleistung

- acht Mal Brandeinsatz

Aufgrund der Witterungsbedingungen wurde die Feuerwehr am Silvestertag erstmals um 10.06 Uhr mit dem Stichwort „Wasser im Keller“ alarmiert. Durch einen Wassereinbruch liefen große Mengen an Regenwasser in eine Wohnung. Hier wurden durch die Feuerwehr die Wassermengen abgepumpt und mit einem Wassersauger aufgenommen.

Nahezu gleichzeitig wurden um 15.07 Uhr und 15.17 Uhr zwei Sturmschäden gemeldet. Hier galt es, an der Straße „Zum Wasserturm“ und „Am Voßkotten“ größere Äste aus Baumkronen zu beseitigen, da diese auf die Straße zu stürzen drohten.

Um 21.25 Uhr wurde die Feuerwehr Greven mit dem Stichwort „Brand mittel“ zur Grabenstraße gerufen. Vor Ort hatte eine Abdeckung an einer Wandfassade gebrannt. Beim Eintreffen war das Feuer bereits erloschen, so dass die Feuerwehr nach der Kontrolle der Fassade wieder einrücken konnte.

Bereits um 0.05 Uhr wurde die Feuerwehr Greven im neuen Jahr zur Lippestraße in Reckenfeld alarmiert. Hier brannte eine Hecke auf einer Länge von zehn Metern. Das Feuer wurde mit einem Strahlrohr abgelöscht.

Gegen 0.18 Uhr wurden der Feuerwehr zwei Einsätze zeitgleich gemeldet. Am Ostring brannte eine Hecke. Diese wurde durch einen Trupp unter schwerem Atemschutz mit einem Strahlrohr abgelöscht. Die zweite Einsatzstelle befand sich an der Königstraße.

Auf dem Rückweg zur Feuer- und Rettungswache wurde der Feuerwehr um 0.44 Uhr ein Kleinbrand an der Straße „Am Hallenbad“ gemeldet. Im Bereich der Ems brannte Unrat. Das Feuer wurde mit einem Kleinlöschgerät abgelöscht.

Um 1.05 Uhr wurde ein Kleinbrand an der Grevener Landstraße gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war das Feuer durch Anwohner bereits abgelöscht, so dass die Feuerwehr nach der Kontrolle der Brandstelle wieder einrücken konnte.

Gegen 2.14 Uhr wurde die Feuerwehr zur Straße „Im Deipen Brook“ gerufen. Anwohner hatten das Auslösen eines Heimrauchmelders vernommen und vorsorglich die Feuerwehr alarmiert. Nach Kontrolle des Gebäudes wurde angebranntes Essen als Auslöser für den Einsatz festgestellt.

Auch um 12.22 Uhr war angebranntes Essen der Auslöser für einen Feuerwehreinsatz an der Seilerstraße. Da sich noch Personen im Gebäude befanden, wurde die Feuerwehr Greven mit dem Stichwort „Feuer mit Menschenleben in Gefahr“ alarmiert. Insgesamt wurden hier drei Personen verletzt und mit Rettungswagen in nahe gelegene Krankenhäuser transportiert.

Der letzte Einsatz am Neujahrstag wurde der Feuerwehr um 17.59 Uhr gemeldet. Auf der Autobahn 1 war es zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw gekommen. Hier waren drei Personen von dem Ereignis betroffen. Nach einer rettungsdienstlichen Erstversorgung vor Ort konnte die Feuerwehr nach Eintreffen der Rettungswagen die Einsatzstelle verlassen.

Aufgrund der Masse und des Einsatzspektrums im Stadtgebiet kamen alle Löschzüge der Feuerwehr Greven zum Einsatz. In den Spitzenzeiten waren bis zu 40 Kameraden zeitgleich im Einsatz, heißt es abschließend in der Pressemitteilung der Feuerwehr.

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