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Sanierungsarbeiten am GBS-Schornstein

Klettermaxe ziehen Fugen neu

Greven

25 Meter hoch. Da muss man schwindelfrei sein, wenn man hier Fugen zieht. Der GBS-Turm wird derzeit von einer Fachfirma aus Düsseldorf renoviert.

25 Meter hoch ist der Schornstein der ehemaligen GBS, der Sanierungsbedarf hat.Schwindelfrei müssen die Fachleute sein, die extra aus Düsseldorf nach Greven kommen. Foto: Stadt GrevenStadt Greven

Der markante Schornstein im Innenhof des Kulturzentrums GBS wird derzeit generalüberholt. Das historische Wahrzeichen der Grevener Textilindustrie bekommt eine umfassende Fugensanierung, außerdem wird die obere Kante des ehemalige Fabrikschlots erneuert, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

Dabei geht es vor allem darum, das Mauerwerk besser gegen eindringendes Regenwasser zu schützen. Das hatte den Fugen zwischen den roten Backsteinen in den vergangenen Jahren deutlich zugesetzt.

Weil der Kamin nicht mehr genutzt wird und keine warme Abluft mehr hindurchgeht, kann sich im Inneren leichter Staunässe bilden.

Im Zusammenspiel mit Frost führt diese Staunässe dann langfristig zu Schäden. Aufgefallen war der stellenweise stark überholungsbedürftige Zustand der Mauerfugen bei der letzten turnusgemäßen Überprüfung des Schornsteins, die alle zwei Jahre stattfindet.

Etwa drei Wochen lang arbeiten sich die Mitarbeiter einer Fachfirma aus Düsseldorf jetzt im Auftrag der Technischen Betriebe (TBG) an dem denkmalgeschützten Gemäuer empor – abschnittweise mitsamt dem Gerüst bis in eine Höhe von etwa 25 Metern. Die Sanierung kostet knapp 35 000 Euro.

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