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„Storno“ auf der Freilichtbühne

Kult aus der nahen Domstadt

Reckenfeld

Vier Mal ausverkauft - ein Phänomen. „Storno“ auf der Freilichtbühne Freilichtbühne war mal wieder ein Erlebnis.

-axe-

Das Trio ließ sich bei seinem Ritt durch die Niederungen aus Politik und Gesellschaft von nichts und niemandem aufhalten, strotzte nur so vor Energie und Leidenschaft. Foto: Axel Engels

Einzeln sind sie schon ein Phänomen, als Trio dann ein kabarettistisches Naturereignis. Thomas Philipzen, Harald Funke und Jochen Rüther sind an diesem Wochenende auf Einladung der Kulturinitiative gleich viermal mit ihrer „Sonderinventur“ auf der Freilichtbühne aufgetreten.

Diesen ultimative Angriff auf die Lachmuskulatur des Publikums wollte sich kein Kabarettliebhaber entgehen lasen, daher waren natürlich alle Vorstellungen ausverkauft. Und das Trio ließ sich bei seinem Ritt durch die Niederungen aus Politik und Gesellschaft von nichts und niemandem aufhalten, strotzte nur so vor Energie und Leidenschaft.

Wie ein Schnellfeuergewehr wirkte der virtuose Umgang mit Worten bei Thomas Philipzen, Harald Funke brachte mit leicht verschrobenem Verständnis zur Realität seine beiden Partner fast zur Verzweiflung, da verlor sogar der sonst stets distinguierte Jochen Rüther die Contenance. Wenn sie dann noch zu den Instrumenten griffen, trieben sie die Stimmung wie mit einer Rakete in die Höhe. So etwas gibt es nur bei diesen drei sympathischen Herren, die längst das kabarettistische Aushängeschild des Münsterlandes sind.

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