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Als Ausgleich für coronabedingten Schaden

Millionen-Zuschuss für den FMO

Münster/Greven

Der Flughafen Münster-Osnabrück bekommt vom Land und vom Bund 5 Millionen Euro, weil der FMO vom 4. März bis 30 Juni 2020 den Betrieb trotz Lockdowns aufrechterhalten hat.

Von Stefan Werding

Flughafen Münster-Osnabrück. Foto: Jürgen Peperhowe/Archiv

Das haben am Mittwochmorgen Dorothee Feller, Regierungspräsidentin der Bezirksregierung Münster, Landrat Dr. Martin Sommer, FMO-Aufsichtsratsvorsitzender, Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, stellv. Aufsichtsratsvorsitzender und Prof. Dr. Rainer Schwarz, FMO-Geschäftsführer, verkündet. Gerade in Pandemiezeiten habe sich gezeigt, wie wichtig Flughäfen wie der in Greven sind, sagte Feller, die auf den Transport zum Beispiel von Masken und Schutzkleidung verwies. Die Flughäfen seien „wichtiger Teil der Infrastruktur in unserem Land“.

Schwarz ist erleichtert über die Summe. Schließlich hätten die Flughäfen schon vor einem Jahr auf das Missverhältnis aufmerksam gemacht, den Betrieb am Laufen halten zu müssen, aber kein Geld einnehmen zu können. Das sei damals nötig gewesen, damit die Lieferketten nicht unterbrochen wurden. Der Airport habe etwa für Organtransporte zur Verfügung gestanden, aber doch auch für Unternehmer, die doch mal schnell zu einem Zweitwerken mussten.

Schwarz freut sich über das Geld, mit dem der Flughafen einen „Ausgleich für den coronabedingten Schaden“ bekommt. Schließlich habe der FMO im ersten Lockdown sieben Millionen Euro ausgelegt und nur zwei eingenommen.  Der Geschäftsführer freut sich aber auch darüber, dass der Bund mit dem Bescheid die Bedeutung des FMO betone.

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