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Stadtverwaltung sieht bei Ortsbesichtigung verbesserte Infrastruktur

Molkereikreuzung – gut für Fahrradfahrer

Greven

Die Molkereikreuzung ist ein Beispiel für fahrradgerechten Umbau. Ein Ortsbesuch.

Sind zufrieden mit dem Umbau der Molkereikreuzung (v.l.): André Kintrup, Klaus Feldmann, Oliver Pochert und Bürgermeister Dietrich Aden. Foto: Stadt Greven

Ortstermin auf der Kreuzung: Bürgermeister Dietrich Aden und Mitarbeiter aus den am Umbau beteiligten Fachdiensten haben vergangene Woche gemeinsam die neugestaltete „Molkereikreuzung“ begutachtet. „Hier ist im Detail schon gut gelungen, was wir uns unter einer radverkehrsfreundlicheren Infrastruktur in Greven vorstellen“, so Aden, der selbst viel mit dem Rad unterwegs ist.

Die Kreuzung, an der sich Nordwalder, Kardinal-von-Galen-Straße sowie Münster- und Ibbenbürener Damm zu Grevens meistbefahrenem Knotenpunkt verbinden, ist in den vergangenen Monaten komplett überarbeitet worden: Vom Münsterdamm wurde eine separate und ampelgesteuerte Rechtsabbiegespur zur Galen-Straße eingebaut, die gesamte Ampelanlage auf der Kreuzung modernisiert und alle Straßenquerungen barrierefrei gestaltet.

Zuletzt wurde der Radweg an der von-Galen-Straße auf der Seite zum Hagebaumarkt so verbreitert, dass er im Kreuzungsbereich beidseitig befahren werden kann, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung.

Dadurch wird der Radbegegnungsverkehr zu den Stoßzeiten am Morgen und am Mittag deutlich entschärft und so sicherer.

Auf die Galen-Straße selbst wurde eine zusätzliche Mittelinsel gesetzt, die das Überqueren der Straße für Radfahrer dort vereinfacht und sicherer macht.

Mit den Maßnahmen „Optimierung von Querungsanlagen“ und „Fahrradfreundliche Knotenpunkte“ waren diese Verbesserungen schon im 2018 fertiggestellten Mobilitätskonzept für Greven skizziert worden.

„Mir ist es wichtig, dass bei allen Straßenbaumaßnahmen zugleich auch die Fahrradfreundlichkeit mitgedacht wird“, betont Bürgermeister Dietrich Aden. „Dieses Beispiel zeigt, dass die unterschiedlichen Fachdienste im Rathaus eng zusammenarbeiten, um das Ziel einer fahrradfreundlichen Stadt zu erreichen.“

Und Olaf Pochert, der bei der Stadt Greven unter anderem für das Thema strategische Radverkehrsplanung zuständig ist, schaut schon weiter: „Wir sammeln hier viele wichtige Erfahrungen, die wir dann auch in unser zukünftiges Radverkehrskonzept für Greven mit einfließen lassen können“, erklärte Pochert laut Pressemitteilung.

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