1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Greven
  6. >
  7. Neue Rohre werden durch die Alten geschoben

  8. >

Gas-Groß-Projekt der Stadtwerke nähert sich dem Ende

Neue Rohre werden durch die Alten geschoben

Greven

Sechs Jahre Anschlüsse verlegen – das hat jetzt ein Ende. Die Stadtwerke schließen ein Renovierungsprogramm ab.

wn

Jörg Leschnig (l.) mit einem Hausanschluss, der ausgetauscht wird. Alexej Olfert präsentiert den neuen Hausanschluss Foto: Stadtwerke

Die Zielgerade ist erreicht. Im kommenden Jahr, bevor der Herbst beginnt, soll alles fertig sein. Damit befindet sich ein Großprojekt der Stadtwerke Greven unter Dach und Fach, das Jörg Leschnig und seine Kollegen seit gut sechs Jahren beschäftigt: Die Sanierung der Erdgas-Hausanschlüsse.

Ersetzt werden die Anschlüsse, die zwischen 30 und 40 Jahre im Boden liegen. Seinerzeit wurden PVC-Rohre verbaut; jetzt setzen die Stadtwerke auf Rohre aus dem Kunststoff Polyethylen, kurz PE.

„So wie vor 40 Jahren PVC die erste Wahl war, sind heute PE-Rohre Stand der Technik“, erklärt Jörg Leschnig, Leiter der Erdgas-Versorgung bei den Stadtwerken Greven.

Mit der Umrüstung befinden sich die Hausanschlüsse auf dem neuesten Stand. Die Sanierung wird schrittweise durchgeführt.

„Wir schaffen an die hundert Anschlüsse im Jahr“, so Alexej Olfert, der sich bei den Stadtwerken um die Baustellen kümmert. Gebaut wird grundsätzlich außerhalb der Heizperiode. „Wir sind zwar schnell und benötigen in der Regel nur einen Tag, aber wir wollen natürlich die Einschränkungen für unsere Kunden so gering wie möglich halten“, so Olfert, „deshalb verzichten wir in der kalten Jahreszeit auf diese Bauarbeiten.“

Zwei so genannte Kopflöcher reichen, um einen Hausanschluss auszutauschen: An der Stelle, an der das Rohr von der Erdgasleitung in der Straße zum Haus abzweigt, wird gegraben, ebenso am Gegenstück, also am Übergang zum Gebäude.

Die neue Leitung wird einfach durch die alte hindurchgeschoben. Das geht schnell, reduziert den Arbeitsaufwand und sorgt für zufriedene Hausbewohner.

Olfert: „Wegen dieser Technik können wir darauf verzichten, die gesamte Leitung freizulegen. Das freut natürlich jeden Vorgartenbesitzer.“ Bis zum Jahresende stehen noch einige Baustellen auf dem Programm. Die Stadtwerke Greven und das Tiefbauunternehmen gehen straßenweise vor. „Wir finden gemeinsam immer eine Lösung“, so Alexej Olfert.

Startseite