1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Greven
  6. >
  7. „Reckenfeld direkt“ für sechszügiges Gymnasium

  8. >

Anmeldesituation an weiterführenden Schulen

„Reckenfeld direkt“ für sechszügiges Gymnasium

Greven/Reckenfeld

Nun wagt sich eine erste politische Gruppierung aus der Deckung: Reckenfeld direkt votiert für ein sechszügiges Gymnasium.

Oliver Hengst

Für Reckenfeld direkt steht fest: Kinder, die am Grevener Gymnasium nicht zum Zuge kämen, würden an auswärtige Gymnasien ausweichen. Foto:

„Reckenfeld direkt“ hat sich im Rahmen der Fraktionssitzung am Montagabend einstimmig dafür ausgesprochen, dass der kommende Fünferjahrgang des Augustinianums sechszügig wird. Das berichtete Fraktionsvorsitzender Ernst Reiling am Dienstag.

Die achtköpfige Fraktion, zu der neben den beiden Ratsmitgliedern – neben Reiling noch Siegfried Babin – auch sachkundige Bürger gehören, sei sehr vielfältig besetzt, vom Gesamtschüler bis zum Professor. Gleichwohl sei man sich sehr einig: An der Sechszügigkeit führe kein Weg vorbei. „Der Elternwille ist da. Da kann man nicht dran vorbei gehen“, sagte Reiling.

Mit dem Votum der Fraktion hoffe man, etwas Bewegung in die Sache bringen zu können. Man könne in der Pandemie, die schon belastend genug sei, die betroffenen Familien nicht noch länger im Ungewissen lassen. Es brauche nun einen klaren Fahrplan für eine objektive Entscheidung in dieser wichtigen Frage. „Wir haben schon 72 Schüler, die wir in Greven nicht unterbringen konnten“, sagte Reiling vor allem mit Blick auf jene Jungen und Mädchen aller Altersklassen, die auswärtige Hauptschulen, vor allem in Emsdetten, besuchen. Diese Zahl dürfe man nicht um 27 weitere Kinder vergrößern. Denn für Reckenfeld direkt sei klar, dass die 27, die möglicherweise abgelehnt würden, nicht an die Grevener Gesamtschule, sondern an auswärtige Gymnasien ausweichen würden.

Startseite