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DHL-Paketzentrum bilanziert 2021 

Rekord: 620.000 Pakete am Tag

Reckenfeld

Der Pakete-Boom hält unvermindert an. Dem Paketzentrum der „Deutsche Post DHL Group“ in Reckenfeld hat das einen neuen Rekord beschert. 2021 wurden dort mehr als 112 Millionen Paketsendungen verarbeitet.

Hier geht die Post ab: Foto: DHL

Das Team im Paketzentrum der „Deutsche Post DHL Group“ in Reckenfeld blickt auf arbeitsintensive Monate zurück. Im Kalenderjahr 2021 bearbeiteten die Mitarbeitenden an der Robert-Bosch-Straße 11 insgesamt mehr als 112 Millionen Paketsendungen. Das geht aus einer Pressemitteilung der DHL hervor.

Zum Vergleich: Im ebenfalls starken Vorjahr waren es rund 104 Millionen. Der Pakete-Boom hält also unvermindert an.

Daniel Taube, Leiter des Paketzentrums, zieht eine positive Bilanz: „Die besonders hohen Sendungsmengen haben wir alle gemeinsam sehr gut bewältigt, trotz der Einschränkungen in einem von Corona geprägten Jahr.“

Das Paketzentrum ist für den gesamten Postleitzahlenbereich 48 zuständig.

Den Tagesrekord stellte das Team am Standort Reckenfeld am 21. Dezember 2021 auf. An diesem Tag wurden insgesamt 620.000 ein- und abgehende Pakete bearbeitet. „Das war der Tag mit dem höchsten Paketaufkommen in Greven für das Jahr 2021“, sagt Taube.

Das Jahr 2022 begann am Reckenfelder DHL-Stanmord (Postleitzahlgebieten 48 und 49) mit erneut hohen Paketmengen. In der ersten Woche des neuen Jahres wurden viele Sendungen eingeliefert. „Das weiterhin sehr hohe Mengenniveau könnte in den kommenden Wochen der noch bestehenden Pandemie anhalten“, heißt es in der Pressemitteilung des Konzerns.

Um das Paketvolumen weiter steigern zu können hatte die Deutsche Post im vergangenen Jahr kräftig in den Standort investiert. Im November war ein neuer so genannter Mittelformatsorter eingeweiht worden, der kleine und mittlere Pakete sortieren kann und die Sortierleistung und damit auch die Gesamtmenge der Pakete, die bearbeitet werden können, deutlich erhöht. Im Paketzentrum Greven können dadurch nun 46.000 Pakete pro Stunde bearbeitet werden, zuvor waren es 32.000.

Der Mittelformatsorter wurde in einem eigens dafür gebauten Gebäude installiert. Der Anbau ist 4400 Quadratmeter groß und bietet Platz für sechs Kippanlagen, 28 Befüllstationen, 576 Speicherendstellen und den 509 Meter langen Sorter. Die Stromversorgung des neuen Mittelformatsorters soll ab Anfang 2022 durch Photovoltaik erfolgen. Die Zahl kleiner und mittler Pakete steigt, rund die Hälfte der Pakete zählen zu dieser Kategorie.

Das Reckenfelder Paketzentrum war bundesweit der erste Standort, der mit einer solchen Sortiertechnik ausgerüstet wurde. „Wir sind sehr stolz darauf, dass das Paketzentrum in Greven bundesweiter Modellstandort für diese innovative Sortiertechnik ist“, sagte Ingo Kutsch, Niederlassungsleiter für das Brief- und Paketzentrum, anlässlich der Einweihung im November und damit rechtzeitig zum anstehenden Weihnachtsgeschäft.

Die neue Anlagentechnik soll bis 2023 neben dem Pilotstandort in Greven in insgesamt acht weiteren Paketzentren in ganz Deutschland zum Einsatz kommen. Insgesamt investiert die Deutsche Post DHL rund 250 Millionen Euro in dieses Projekt.

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