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Praktikum beim Schuhmacher Packaging Werk am FMO

Roboterbau beim Verpackungsriesen

Greven

Schulpraktikanten waren dieses Jahr selten. Erik Ahlert hatte das Glück. Er konnte zwei Wochen bei Schumacher Packaging erleben – und kleine Roboter bauen.

Von Luis Böttcher

Im „Azubiraum“ des Unternehmens verbringt Erik Ahlert viel Zeit seines Praktikum Foto: Luis Böttcher

Erik Ahlert lötet, baut kleine Motoren und sogar einen simplen Roboter zusammen. Das hört sich mehr nach einem Praktikum als Elektriker an, als nach einer Arbeit in einem europaweiten Verpackungsunternehmen.

Doch genau das sind die Aufgaben von Ahlert aktuell beim Schumacher Packaging-Werk im Airportpark.

Der 17-jährige Schüler des Augustinianums teilt sich in seinem zweiwöchigen Praktikum den sogenannten „Azubiraum“ des Unternehmens mit dem Auszubildenden und die beiden tüfteln dort an verschiedenen Projekten.

Aber auch in den riesigen Produktionshallen des Werkes kann er sich mit Warnweste und Sicherheitsschuhen relativ frei bewegen und den einzelnen Produktionsschritten von Herstellung bis Versand über die Schulter gucken.

Er ist froh, dass er diese Praktikumsstelle bekommen hat, denn auch das war für die Elftklässler des Gymnasium Greven aufgrund der Corona-Pandemie eine schwierige Aufgabe, berichte er.

Viele lokale Unternehmen lehnten ein Praktikum in ihren vier Wänden ab und so kam es Erik Ahlert gelegen, dass seine Eltern über den Tennisverein den Geschäftsführer des Grevener Schumacher-Werkes, Uwe Kihm, kannten. Auch er ist sportlich aktiv.

Beeindruckend findet der Gymnasiast das angenehme Arbeitsklima im Unternehmen. „Es macht wirklich Spaß hier, denn alle Mitarbeiter sind sehr hilfsbereit und zuvorkommend und zeigen mir gerne Dinge, wenn ich danach frage“, so Ahlert.

Doch auch wenn das Praktikum abwechslungsreich ist und meist Spaß bereitet, kann er sich eine spätere Anstellung in diesem Berufsfeld eher nicht vorstellen. Ahlert: „Ich sehe mich eher im Büro.“

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