1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Greven
  6. >
  7. Schulen sind so sauber wie selten

  8. >

Vor der teilweisen Öffnung in dieser Woche

Schulen sind so sauber wie selten

Greven

Nach den Plänen des Landes sollen zunächst einmal die Abiturienten ab Donnerstag in den Genuss eines geregelten Schulalltags kommen. Im Augustinianum tagte Ende der vergangenen Woche pausenlos das Kollegium. Denn man muss sich überlegen, wie der Unterricht aussehen soll.

Günter Benning

Vorerst dürfte in Greven nur das Augustinianum in Betrieb gehen – ab Donnerstag mit dem Abiturjahrgang. Foto: fks

„Supersauber“, sagt Klaus Hoffstadt, „da ist jetzt richtig Grund drin.“ Wer die Diskussion über die Sauberkeit in den städtischen Schulen in den letzten Wochen verfolgt hat, wird kaum annehmen, dass der Sprecher der Stadt damit eben jene Einrichtungen meint. Aber, wie in vielen Bereichen: alles ist viel einfacher, wenn kein störendes Personal dabei ist.

Die Zwangspause für Schüler und Lehrer in den letzten Wochen hat dazu geführt, dass vor der teilweisen Öffnung der Schulen auch die notwendigen hygienischen Maßstäbe realisiert werden können.

Kreisweit wolle man Standards ausarbeiten, wie die Hygiene in den Schulen aussehen soll, sagt Hoffstadt. „Überall müssen Seifenspender vorhanden sein und Einmalhandtücher.“ Handdesinfektionsmittel sind in den Sanitären der Schulen nicht vorgesehen. Die wirken eh nur gegen Bakterien, gegen Viren taugen sie nicht. Das Covid-19 ist nun mal ein Virus. Das Gebäudemanagement der Stadt sei mit der Schulverwaltung durch die Gebäude gegangen. Hoffstadt: „Wir glauben, dass wir alles im Griff haben.“

Nach den Plänen des Landes sollen zunächst einmal die Abiturienten ab Donnerstag in den Genuss eines geregelten Schulalltags kommen. Im Augustinanum tagte Ende der vergangenen Woche pausenlos das Kollegium. Denn man muss sich überlegen, wie der Unterricht aussehen soll. So ist schon vorab gefordert worden, dass die Schüler in kleineren Gruppen als bisher üblich unterrichtet werden sollten. Die Gesamtschule hat in diesem Jahr noch keinen Abiturjahrgang, für sie dürfte erst einmal die Pause weitergehen.

Die Stadt, so Klaus Hoffstadt, müsse jetzt erst einmal klären, wie viele Schüler wann antreten müssten. „Danach müssen wir ja auch den Schulbusverkehr regeln.“ Der RVM hatte in der letzten Zeit den Busverkehr ausgedünnt. Was jetzt nicht passieren dürfe, so Hoffstadt, sei, „dass wir jetzt plötzlich überfüllte Busse bekommen.“

Startseite