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Afrikanische Gottesdienste mit Spendenaktion

Schüler in Tansania können sich freuen

Greven/Reckenfeld

In den beiden Afrika-Gottesdiensten am Wochenende berichtete Pfarrer Anthony Adani aus seinen persönlichen Erfahrungen in seinem Heimatland Nigeria.

wn

Der Reckenfelder Gospel-Chor Mixed Voices gestaltete die Afrika-Gottesdienste musikalisch. Foto: Gunnar A. Pier

Der Süden des Landes – 1967 bis zum Ende des „Biafra-Krieges“ 1970 unabhängig – müsste eigentlich reich sein wegen des dort vorhandenen großen Erdölvorkommens.

Aber das Geld mit dem Erdöl würden andere machen, etwa internationale Firmen wie Shell oder Total.

In Nigeria seien die Muslime in der Mehrheit und die Christen in der Minderheit. Es gebe große Unterschiede zwischen den Landesteilen, so sei im muslimisch dominierten Norden des Landes die Vielweiberei erlaubt, im christlich dominierten Süden natürlich nicht.

Auch in Deutschland bekannt sei die Boko Haram, eine islamistische terroristische Gruppierung im Norden Nigerias. Man könne deren Namen übersetzen mit „Bildung ist schlecht“. Aus seinen persönlichen Erfahrungen heraus freue er sich, dass die Martinus-Gemeinde eine Grundschule in Tansania unterstütze, denn Bildung sei der Schlüssel für mehr Gerechtigkeit.

Für die besondere musikalische Gestaltung der beiden Gottesdienste sorgte der Reckenfelder Gospelchor „Mixed Voices“ unter der Leitung von Martina Eßing, für die sie reichlich Beifall der Gottesdienstbesucher in der Martinuskirche und in der Franziskuskirche erhielten.

Die Gottesdienstteilnehmer der beiden Afrika-Messen am vergangenen Wochenende spendeten die tolle Summe von 1400 Euro, so eine Mitteilung. Dieses Geld wird der St. Charles Grundschule in Iringa (Tansania) zugutekommen.

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