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Wohnen im Neubauviertel Östliche Emsterrassen

Stadtnahes Paradies für Familien

Greven

Wo fühlen sich die Grevener zuhause? Wie zufrieden sind sie mit ihrem Viertel? Die Familie Gomes ist im Baugebiet Östliche Emsterrassen heimisch geworden und dort sehr zufrieden. Was sie an ihrem Viertel mögen und was nicht, berichten sie im Auftakt-Bericht einer neuen WN-Serie.

Oliver Hengst

Die Familie Gomes – hier mit Tochter Fiona und einem Nachbarkind – fühlt sich in der Johan-Becker-Straße pudelwohl. Ein Haus am Rande der Stadt kam für sie nicht in Frage. Foto: oh

Ein Haus in einem alten Viertel kaufen – da weiß man in der Regel, worauf man sich einlässt und auf welche Nachbarschaft man sich einstellen kann. Doch neu Bauen? Das ist ein Lotteriespiel. Wer weiß schon, wer sich auf dem freien Nachbargrundstück mal niederlassen wird und ob sich das Zusammenleben harmonisch gestalten lässt?

Die Familie Gomes hat sich dennoch auf dieses Abenteuer eingelassen und fühlt sich als Gewinner der Lotterie. „Definitiv“, sagt Catrin Gomes. „Wir fühlen uns total wohl“, pflichtet ihr Gatte Stevens bei. Die Nachbarschaft habe sich als einer der größten Pluspunkte des Baugebietes „Östliche Emsterrassen“ erwiesen. Seit Oktober 2010 sind die Gomes‘ im Viertel hinter dem Hagebaumarkt zuhause. Und sie haben diesen Schritt keinen Tag bereut. „Es ist stadtnah und dennoch ruhig. Das ist das, was wir wollten“, sagt Stevens Gomes.

Den beiden Töchtern Fiona (4) und Mia (2) wollte das junge Paar „mehr Möglichkeiten bieten, als man in einer Mietswohnung hat“. Unter mehreren Alternativen entschieden sich Catrin (29) und Stevens Gomes (31) schließlich für die Östlichen Emsterrassen. „Wir sind an der Friedrich-Ebert-Straße aufgewachsen. Das gab es die GBS noch. Dort hat mein Vater auch gearbeitet“, blickt Stevens Gomes auf die Familiengeschichte zurück. Nur einen Steinwurf von dort entfernt zu bauen, war für ihn ein bisschen wie nach Hause kommen. „Back to the roots“, sagt er und schmunzelt. Seine Mutter wohnt im Übrigen direkt nebenan.

Catrin und Stevens Gomes frönen beim CCFfL der gemeinsamen Karnevals-Leidenschaft, Stevens Gomes engagiert sich zudem in der SPD. „Wir sind beide gebürtige Grevener und leben unser Leben in dieser Stadt“, sagt er. Ein Haus weit draußen sei daher für sie nur schwer vorstellbar. Zumal die Grundstücke mit Preisen zwischen 169 und 189 Euro pro Quadratmeter bezahlbar seien.

Schnell fasste die junge Familie in der Nachbarschaft Fuß, gemeinsame Ausflüge, Feste und Aktivitäten schufen Nähe und Vertrauen. Und über die Kinder kam man leicht in Kontakt zu anderen Familien.

Dass man den eigenen Nachwuchs bei Bedarf problemlos Nachbarn anvertrauen kann und sich im Gegenzug wie selbstverständlich auch um deren Kinder kümmere, sei gang und gäbe. „Das ist ein Geben und Nehmen“, sagen sie unisono. Und den Kindern werde es angesichts einer großen Auswahl von Spielgefährten nie langweilig. „Die meisten sind in einem ähnlichen Alter“, sagt Stevens Gomes zufrieden. „Wenn Fiona sagt: Hier will ich nie wieder weg, weil es hier so schön ist – dann haben wir eigentlich alles richtig gemacht“, freut sich Catrin Gomes noch immer über die Entscheidung pro Östliche Emsterrassen.

Kleiner Wermutstropfen: die Verkehrssituation. Auf der noch nicht ausgebauten Philip-Manz-Straße seien manche Anwohner – einige davon selbst Eltern kleinerer Kinder – oft viel zu schnell unterwegs. Und die Einfahrt zum Viertel an der Kardinal-von-Galen sei nicht auf die tatsächlichen Verkehrsströme ausgelegt. „Da wartet man manchmal ewig“, sagt Gomes.

Das trübt die Freude aber nur zeitweise. „Das hat uns hier schon während der Bauphase gut gefallen“, sagt Stevens Gomes. Als hilfsbereit und kontaktfreudig habe sich das Umfeld seinerzeit erwiesen – bis heute hat sich daran nichts geändert.

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