1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Greven
  6. >
  7. Symbolisch die Stimme erheben

  8. >

Mahnwache an der Martinuskirche

Symbolisch die Stimme erheben

Greven

Die Maria 2.0 Gruppe in Greven ruft auf, bei der Mahnwache symbolisch die Stimme zu erheben.

wn

Die Maria 2.0 Gruppe in Greven ruft auf, bei der Mahnwache symbolisch die Stimme zu erheben. Foto:

Die Grevener „Maria 2.0“-Gruppe ruft alle Interessierten auf, am 8. Mai von 10 bis 12 Uhr am Rand des Marktplatzes bei der Martinuskirche symbolisch die Stimme zu erheben. Die Mahnwache steht unter dem Motto „Seht, ich mache alles neu“ der bundesweiten Maria 2.0-Aktionswoche.

Das Motto erinnert an ein Wort des Propheten Jesaja, der sagte: „Starre nicht auf das, was früher war, steh nicht stille im Vergangnen. Ich, sagt Er, mache neuen Anfang, es hat schon begonnen, merkst du es nicht?“ (Jes 43, 18-19) Seine Worte sprach er damals in eine sehr dunkle Zeit hinein, als der Rest des Volkes Israel im Exil war. Die Stadt Jerusalem mit dem Tempel war zerstört und unerreichbar. Im Exil fehlte den Menschen eine Hoffnung. Sie sahen für die Glaubensgemeinschaft keine richtige Zukunft mehr.

„Heute fehlt etlichen Menschen auch eine lebenswerte Zukunft in der katholischen Kirche. Die Zukunft der Kirche scheint düster, wenn sie so bleibt, wie sie ist“, heißt es in der Einladung zur Mahnwache. Doch viele Menschen setzen ihre Hoffnung auf Erneuerung und Weiterentwicklung der kirchlichen Lehre. Sie erheben ihre Stimmen und fordern zu Reformen auf. Wenn Gott sagt: „Seht, ich mache alles neu“, dann macht er es durch uns Menschen.

Die Maria 2.0 Gruppe in Greven ruft auf, bei der Mahnwache symbolisch die Stimme zu erheben. Auf einer Stellwand werden die „Stimmen“ schriftlich gesammelt. Man kann zum Beispiel aufschreiben, wie es einem gerade mit der Kirche geht, oder Ideen für das kirchliche Leben während und nach der Pandemie formulieren.

Startseite