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Sopronem: Betriebsrat setzt sich für Erhalt der Arbeitsplätze ein

Von der Insolvenz überrascht

Reckenfeld

Die Mitarbeiter hat es kalt erwischt. Als die Sopronem-Insolvenz (ehemals Luhns) die Runde machte, waren viele überrascht. Denn zuletzt schien sich das Geschäft positiv entwickelt zu haben.

Von Oliver Hengst

Unter Sopronem-Regie schien es zuletzt aufwärts gegangen zu sein. Foto: Oliver Hengst

Der Betriebsrat des insolventen Sopronem-Werkes (ehemals Luhns) in Reckenfeld hat alle Hände voll zu tun. Gestern galt es, ein geplantes Treffen mit dem Insolvenzverwalter vorzubereiten. Der Betriebsrat hat klare Erwartungen, wie es für die rund 180 Mitarbeiter weitergehen soll. Wenn ein neuer Investor gesucht (und gefunden?) wird, sollen möglichst viele ihren Job behalten. „Wir stehen für den Erhalt der Arbeitsplätze“, sagt Adi Schipp, stellvertretender Vorsitzender des Betriebsrates. Wichtig sei zunächst einmal, dass für die Mitarbeiter drei Monate lang das Insolvenzgeld gesichert sei. Natürlich werde man sich als Betriebsrat für die Belange der Kollegen einsetzen. Doch was sich letztlich umsetzten lasse, sei kaum vorherzusagen. „Das kommt auf den Investor an“, sagt Schipp, der ergänzt, man müsse „alles miteinander abwägen.“

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