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Umgang mit der Starkregen-Gefahr

Was hat Greven aus dem Jahrhundert-Hochwasser gelernt?

Greven/Münster

Am 28. Juli 2014 ließ der Wettergott versehentlich den Wasserhahn offen. Greven lief voll wie eine Badewanne, aber es gab keinen Überlauf. Der Jahrhundertregen „Quintia“ setzte die Emsstadt unter Wasser.

Gunnar A. Pier

Wäre Greven eine Badewanne, wäre das der „Überlauf“: Durch zwei 1,40-Meter-Röhren kann Wasser durch den Deich in die Ems abfließen, erklärt Klaus Rading von der Stadt. Foto: Gunnar A. Pier

Die Pumpstation neben der Ems hätte fünf Kubikmeter Wasser pro Sekunde geschafft – 15 Kubikmeter kamen an. Jede Sekunde. Auf diese Wassermassen war niemand vorbereitet. Jetzt, sechs Jahre später, sieht das anders aus: Die Stadt hat aus der Ka­tastrophe gelernt – und 3,5 Millionen Euro investiert.

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