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Infoveranstaltung zur Containerverlagerung in die Minnebusch-Siedlung

„Weil es um Menschen geht“

Greven

Bürger-Info in der Minnebuschsiedlung: Bürgermeister Dietrich Aden und Marco Scheil, Leiter des städtischen Fachdienstes Stadtplanung, hatten am Donnerstagabend keinen leichten Stand. Sie versuchten, sich auf Fragen des Baurechts zu fokussieren – das klappte aber nicht durchgehend. Etliche von rund 50 erschienenen Anwohnern nutzten die Fragerunde, um ihren großen Unmut loszuwerden.

Von Oliver Hengst

Die Container, die an der Nordwalder Straße stehen, und die etwa 25 Menschen, die darin leben, sollen an die Stettiner Straße verlegt werden. Dort ist ebenfalls eine Zweigeschossigkeit vorgesehen, eine 50-Zentimeter-Aufschüttung soll den Hochwasserschutz gewährleisten. Foto: G. Benning

Es ging ordentlich zur Sache, zeitweise wurde es richtig hitzig bei der Informationsveranstaltung der Stadt in der Minnebuschsiedlung zur Verlagerung von Wohncontainern. Bürgermeister Dietrich Aden und Marco Scheil, Leiter des städtischen Fachdienstes Stadtplanung, hatten am Donnerstagabend keinen leichten Stand. Sie versuchten, sich auf Fragen des Baurechts zu fokussieren – das klappte aber nicht durchgehend. Etliche von rund 50 erschienenen Anwohnern nutzten die anschließende Fragerunde, um ihren großen Unmut loszuwerden. Unmut darüber, dass die Grünfläche an der Stettiner Straße mit „Blechhütten“ oder „Baracken“ verschandelt oder „plattgemacht“ werden solle, dass dabei mutmaßlich der Hochwasserschutz ignoriert werde, dass alles „klammheimlich an den Bürgern vorbei“ beschlossen worden sei – und darüber, dass eben nicht nur Container, sondern auch Flüchtlinge, die darin leben sollen, ins Viertel kommen.

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