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Familie lebt getrennt

Wie eine ukrainische Familie durch den Krieg zerrissen wird

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Wenn Anastasiia Kovalova in ihrer Heimatstadt ihr Smartphone anstellt, lassen sie schrille Hinweistöne aufschrecken. „Das sind die Raketenwarnungen“, zeigt die Ukrainerin auf ihr Handydisplay. „So“, sagt die 40-Jährige nüchtern, „sieht bei uns zu Hause aktuell der Alltag aus.“

Von Jannis Beckermann

Familienidylle auf Zeit: Anastasiia Kovalova (links) und ihr Mann Sergii leben in der Großstadt Krywyj Rih in der Zentralukraine, während Sohn Artem und Tochter Anna mit ihrer Oma in Gimbte als Geflüchtete untergekommen sind. Foto: Jannis Beckermann

Wer der Familie Kovalov einen Besuch abstattet, den erwartet auf den ersten Blick ein Idyll. Durchs Fenster der Dachgeschosswohnung im ersten Stock blickt man auf die Felder rund um Gimbte, über die an diesem hellen Januartag gerade die letzten Sonnenstrahlen hinwegscheinen. Im Wohnzimmer steht noch ein geschmückter Tannenbaum und auf dem hölzernen Küchentisch wartet Apfelkuchen. Selbstgebacken, versteht sich.

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