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Fiege hat Impfstraße eingerichtet

„Zur Eindämmung der Pandemie“

Reckenfeld

Das Logistikunternehmen Fiege hat zusammen mit dem Betriebsarztzentrum Greven in seiner Niederlassung in Reckenfeld eine eigene Impfstraße errichtet.

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Voller Einsatz gegen das Coronavirus: Fabian Wider, Melanie Bubikat, Dr. Gisela Winterberg und Mensud Shabaj (von links) koordinieren die Fiege-Impfstraße in Reckenfeld. Foto: Fiege

Das Logistikunternehmen Fiege hat zusammen mit dem Betriebsarztzentrum Greven in seiner Niederlassung in Reckenfeld eine eigene Impfstraße errichtet. Auch andere Unternehmen nutzen den Standort, um Mitarbeiter gegen das Coronavirus zu impfen.

Ein kurzer Einstich. Piks. Schnell vorbei. „Das war’s schon, geschafft“, sagt Betriebsärztin Melanie Bubikat, „wir sehen uns in sechs Wochen wieder.“ Guido Veltel darf gehen – und ist um eine Corona-Erstimpfung reicher. Veltel ist die Nummer 151 auf der Fiege-Impfliste am Standort in Reckenfeld.

Das Logistikunternehmen hat eine eigene Impfstraße errichtet, um möglichst vielen seiner Mitarbeitern ein Impfangebot aussprechen zu können. 151 sind es unter dem Strich in der ersten Woche geworden, weitere Impfangebote werden und sollen zeitnah folgen, auch an anderen Standorten des Familienunternehmens.

„Grundsätzlich würden wir gerne jedem interessierten Kollegen einen Impftermin anbieten und haben daher auch das Maximum von erst 800 und dann noch einmal 600 Impfdosen bestellt, am Ende können wir aber leider nur das verimpfen, was uns auch tatsächlich zur Verfügung gestellt wird“, sagt Fabian Wider aus der Fiege-Personalabteilung, der die Organisation der Impfstraße in Reckenfeld verantwortet. „Trotzdem sind wir natürlich für jede Impfdosis sehr dankbar, die wir geliefert bekommen. Und die Zusammenarbeit mit dem BAZ läuft super.“

151 Dosen des Impfstoffes der Firma Biontech waren es in der ersten Woche ab dem 7. Juni, seitdem in Deutschland auch die Betriebsärzte impfen dürfen, zusätzliche 72 folgten in Woche zwei. Zudem wird die Fiege-Impfstraße auch von weiteren Unternehmen aus der Umgebung genutzt, die mit dem BAZ zusammenarbeiten, wie beispielsweise von Sahle. Die Stadt Greven als Mitgesellschafter des BAZ Greven impft ebenfalls Mitarbeiter in der Fiege-Niederlassung.

„Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit dem BAZ die Möglichkeit hatten, eine Impfstraße bei uns am Standort aufzubauen und unsere Mitarbeiter zu impfen“, sagt Blazej Janik, Fiege-Niederlassungsleiter in Reckenfeld. „Für uns ist diese Impfstraße unheimlich wertvoll, weil sie uns hilft, unseren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten und der Normalität einen wichtigen Schritt näherzukommen. Deswegen haben wir gemeinsam mit dem BAZ auch gerne dafür gesorgt, dass weitere Firmen aus der Umgebung unsere Impfstraße nutzen können.“

Ein Fiege-Mitarbeiter, der bereits ein Impfangebot erhalten hat, ist Hubertus Möcklinghoff, Schichtleiter im Wareneingang. „Ich habe mich sehr über das Impfangebot bei Fiege gefreut, weil ich vorher weder bei meinem Hausarzt noch im Impfzentrum das Glück hatte, einen Termin zu ergattern“, sagt er. „Gefühlt war meine komplette Familie schon geimpft, nur ich nicht. Umso schöner ist es, dass es jetzt doch noch so schnell geklappt hat.“

Damit beim Impfen tatsächlich alles klappt, sind vier Mitarbeiter des BAZ Greven sowie weitere acht von Fiege rund um die Impfstraße im Einsatz. Von der Anmeldung über das Ausfüllen des Impfpasses bis hin zur Übermittlung der Daten an das Robert Koch-Institut (RKI) wird von Fiege und dem BAZ alles abgedeckt. Damit unter anderem Guido Veltel und Hubertus Möcklinghoff in rund sechs Wochen, nach einem zweiten kurzen Piks, im Kampf gegen das Coronavirus mit einem zweiten Stempel im Impfpass ausgestattet sind.

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