Radverkehrskonzept

Hinweise auf 416 Seiten jetzt online

Kreis Steinfurt

Die Hinweise, die Bürger zur Aufstellung des neuen Radverkehrskonzepts für den Kreis Steinfurt gegeben haben, stehen jetzt online.

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Der Kreis Steinfurt will noch mehr Menschen dazu bewegen, für alltägliche Wege zum Job, in die Schule oder zum Einkauf auf das Fahrrad umzusatteln – wie beim jüngsten Stadtradeln, an dem sich der Kreis in diesem Jahr gemeinsam mit 14 weiteren kreisangehörigen Kommunen beteiligt hat. Darüber hinaus finden weitere Initiativen neuer Mobilität immer mehr Anhänger, etwa in der der Kreisverwaltung oder bei weiteren Arbeitgebern, die bereits als fahrradfreundlich zertifiziert sind und es honorieren, wenn für den Weg zur Arbeit in die Pedale getreten wird.

Wichtig, so teilt die Kreisverwaltung jetzt mit, sind aber nicht nur Aktionen, sondern auch ein gut ausgebautes Radwegenetz. Der Kreis ist deshalb zurzeit dabei, ein Radverkehrskonzept zu erarbeiten.

Im Rahmen des Aufstellungsverfahrens ist Ende 2018 eine umfassende Bürgerbeteiligung durchgeführt worden. Die Bürger konnten auf einer Internetplattform Hinweise und Anregungen geben, wie die Radwegeinfrastruktur verbessert werden kann. Die Ergebnisse sind nun auf der Internetseite des Kreises unter dem Suchbegriff „Radverkehrskonzept“ abgebildet. Auf 416 Seiten wurden die Beiträge zusammengefasst. Aufgezeigt wurde unter anderem, wo Lücken im Netz, welche baulichen und Sicherheitsmängel bestehen oder wo Möglichkeiten fehlen, Zweiräder abzustellen.

Wie eine Studie aus dem Jahr 2011 darlegt, werden 24 Prozent aller Wege im Kreis Steinfurt schon heute mit dem Fahrrad zurückgelegt. Gleichwohl ist der Anteil derjenigen, die Kurzstrecken im Pkw zurücklegen, immer noch hoch. Hier sieht der Kreis ein großes Potenzial, den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad attraktiver zu machen. Die zunehmende Verbreitung von Pedelecs erhöhe dieses Potenzial zusätzlich. Der Kreis Steinfurt will deshalb sein bestehendes Radwegenetz optimieren, wo nötig ausweiten und in seiner Qualität steigern.

Ende des Jahre, so berichtet der Kreis, soll das Radverkehrskonzept fertiggestellt sein.

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