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Tannen-Sammelaktion

34 Helfer in Leer im Einsatz

Horstmar-Leer

Markus May gehörte zu den Treckerfahrern, die die Tannenbaum-Aktion der Kolpingsfamilie in Leer am Wochenende unterstützten. Coronabedingt gab es für die Helferinnen und Helfer gleich vier verschiedene Treffpunkte. Zudem mussten alle eine Maske tragen.

Viel Spaß an der Tannenbaum-Sammelaktion der Kolpingsfamilie Leer am Wochenende hatten besonders die Kinder

Beinahe generalstabsmäßig vorbereitet war die Tannenbaumaktion der Leerer Kolpingfamilie. Coronabedingt musste der Ablauf geändert werden. So trafen sich die Helferinnen und Helfer anfangs nicht zu einem Gruppenfoto am Pfarrheim, vielmehr wurden mit dem Hof May, dem Grollenburgparkplatz, dem Parkstreifen Volksbank/Halterner Straße und dem Kalvarienberg gleich vier Treffpunkte eingerichtet. Zu diesen waren auch Markus May, Frank Berning, Matthias Hüsing und Dietmar Wahlers mit Treckern und Anhängern gekommen.

Der Vorsitzenden Irene Wahlers und ihrem Team war es wichtig, die einschränkenden Vorschriften der Pandemie einzuhalten. So mussten alle Teilnehmer getestet sein und während der Aktion eine Maske tragen. Unter den 34 Aktiven waren alle Generationen vertreten. Besonders die Kinder freuten sich immer wieder, wenn sie am Straßenrand einen ausrangierten Tannenbaum entdeckten. Die Geldspenden sollen der Jugendarbeit der Kolpingsfamilie zugute kommen. „Es macht viel Spaß, in einer Gruppe etwas gemeinsam zu tun“, begründete der sechsjährige Clemens Hölscher seine Teilnahme.

Die eingesammelten Bäume werden auf dem Hof Hüsing gelagert und demnächst bei einem gemütlichen Beisammensein verbrannt. Die Genehmigung durch die Stadt wird wie in den Jahren zuvor erwartet.

Lunchpaket statt gemeinsamer Stärkung

Ein wenig bedauerten die Teilnehmenden das Fehlen der sonst üblichen gemeinsamen Stärkung am Ende des Einsatzes, die bisher immer im Pfarrheim stattfand und von Astrid Niehues vorbereitet worden war. Doch so ganz ohne eine Anerkennung wollte man den Vormittag nicht vergehen lassen. „Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, allen ein Lunchpaket zukommen zu lassen“, erklärten Irene Wahlers und Astrid Niehues. Die Zutaten dazu wurden im Dorfladen eingekauft, denn auch der sollte davon profitieren. In der Papiertüte, die bei Astrid Niehues befüllt wurde, fanden alle neben Käsebrötchen, Laugenstangen und Mettwürstchen auch etwas Süßes sowie nichtalkoholische Getränke.

„Die Aktion der Kolpingfamilie ist eine super Sache, ich bin total begeistert“, äußert sich Norbert Ahlers und er steht mit seiner Meinung nicht allein. Mit wenig Aufwand könne man den Weihnachtsbaum entsorgen und es müsse nicht jeder selber fahren. Auch unter ökologischen Gesichtspunkten sei die Idee der Kolpingsfamilie zu begrüßen. Diese habe zu Recht den Klimaschutzpreis 2021 für das Projekt „Verantwortungsvoller Umgang mit Umwelt und Natur“ erhalten.

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