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Energiekrise: Jörg Hausfeld und Helmut Spahn setzen Einsparpotenziale für ihre Lichterhäuser um

Adventsbeleuchtung auf Sparflamme

Horstmar

Jörg Hausfeld und Helmut Spahn als Besitzer der beiden Lichterhäuser in der Horstmarer Bahnhofssiedlung haben sich die Frage gestellt: Wie kann es gelingen, den Stromverbrauch für die Beleuchtung der Häuser noch weiter zu reduzieren, ohne einen Attraktivitätsverlust dabei hinnehmen zu müssen?

Von Matthias Lehmkuhl

Schon seit mehreren Wochen werden die Vorbereitungen zum Horstmarer Lichtermarkt getroffen. Foto: privat

Seit vielen Jahren schmücken Jörg Hausfeld und Helmut Spahn – Besitzer zweier Häuser in der Horstmarer Bahnhofssiedlung – ihre Gebäude zur Weihnachtszeit mit Lichterketten und Adventsschmuck. Weil die beiden Häuser extensiver beleuchtet werden als viele andere Häuser, sind die beiden Liegenschaften als Lichterhäuser der Bahnhofssiedlung weit über Horstmar hinaus bekannt.

In diesem Jahr beschäftigen sich die beiden Burgmannstädter intensiv mit der Energiekrise: Wie kann es gelingen, den Stromverbrauch für die Beleuchtung der Häuser noch weiter zu reduzieren, ohne einen Attraktivitätsverlust dabei hinnehmen zu müssen?

Einsparpotenzial nutzen

„Diese Frage hat uns lange beschäftigt, und wir haben die verschiedensten Möglichkeiten ausgiebig diskutiert“, sagt Helmut Spahn und ist mit seinem Nachbarn Jörg Hausfeld froh darüber, dass auch Lösungen gefunden wurden. „Wenn überall in Deutschland über das Einsparen von Energie gesprochen wird, dann sehen auch wir uns in der Verantwortung, unseren Beitrag dazu zu leisten“, sind sich beide Hausbesitzer einig.

Ein Einsparpotenzial bei der Hausbeleuchtung von etwa 70 Prozent beim Strom gegenüber dem Verbrauch des Vorjahres wollen sie durch moderne LED-Technik und reduzierte Einschaltzeiten während der Marktöffnungszeiten freitags bis sonntags erzielen. Außerdem sollen die Häuser von montags bis donnerstags gar nicht beleuchtet werden.

Stromverbrauch wie ein Haarföhn

„Wir hören überwiegend von Krieg, Energiekrise, Preissteigerungen, Inflation, Corona und vieles mehr. Wenn wir dann in der dunklen und kalten Jahreszeit auf die Lichter ganz verzichten würden, dürfen wir uns nicht wundern, wenn die Menschen depressiv und krank werden“, meint Diakon Helmut Spahn, der versichert, dass der Stromverbrauch für die Licht-Illumination seines Hauses vergleichbar mit dem Stromverbrauch eines Haarföhns, eines Wäschetrockners oder eines Heizofens sei.

Die ersten Vorbereitungsarbeiten sind schon seit August im Gange. Lichterketten und Silhouetten müssen auf Funktionsfähigkeit überprüft werden, gegebenenfalls defekte Teile gilt es zu erneuern, Anbringungsmöglichkeiten gegenüber den Vorjahren sind neu zu durchdenken und Änderungen müssen umgesetzt werden.

„Jetzt starten wir in die heiße Vorbereitungsphase, die uns viel Zeit und Arbeit abverlangt“, blicken beide Hausbesitzer optimistisch in die Zukunft und freuen sich schon jetzt auf das erste Advent-Wochenende. Aktuelle Informationen zu den Lichterhäusern gibt es im Internet unter www.lichtermarkt-horstmar.de.

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