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Gute Beteiligung bei der alljährlichen Müllaktion in Horstmar-Leer

Anders als vor 26 Jahren

Horstmar-leer

Seit 26 Jahren wird im Horstmarer Ortsteil Leer im Frühjahr die Müllaktion durchgeführt. In diesem Jahr verlief dieses Projekt wegen der Corona-Pandemie ganz anders als sonst. Bisher waren der Jungkolping, der Hegering, der Kindergarten, die Landwirte und die Jugendfeuerwehr gemeinsam als Unterstützer dabei. Diesmal ließen die Kontakt-Beschränkungen eine gemeinsame Aktion nicht zu.

Franz Neugebauer

Trotz Coronabeschränkungen war die diesjährige Müllaktion in Horstmar-Leer ein Erfolg. Foto:

„Ich bin total begeistert von der guten Beteiligung der Leerer Bevölkerung an der diesjährigen Müllaktion,“ äußerte sichtlich zufrieden Ludger Hummert, der Vorsitzende der Leerer CDU. Er hatte die Aktion zur Säuberung des Ortsteiles von Müll und Unrat geplant, die so völlig anders verlief als in den 26 Jahren zuvor.

Bisher konnte er sich auf den Jungkolping, den Hegering, den Kindergarten, die Landwirte und die Jugendfeuerwehr verlassen. Sie gingen in gemeinsamen Gruppen ans Werk. Die Beschränkungen anlässlich der Corona-Pandemie ließen eine gemeinsame Aktion in diesem Jahr nicht zu. Dennoch wollte Hummert die jährliche Tradition fortsetzen. Er hatte aufgerufen unter dem Motto: „Ob groß ob klein, jeder kann der Natur behilflich sein.“

Davon angesprochen fühlten sich insbesondere zahlreiche Familien mit ihren Kindern. Sie kamen nicht nur aus der Ortsmitte, sondern auch aus den Bauerschaften Ostendorf, Haltern und Alst. So war sichergestellt, dass die Natur des gesamten Ortsteiles von dem gereinigt wurde, was unliebsame Zeitgenossen hinterlassen hatten. Damit der Müll entsorgt werden konnte, hatte die Stadt am Kalvarienberg einen Container bereitgestellt. „Es ist ja doch vieles zusammengekommen,“ stellte die CDU-Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking fest, als sie über den Rand in das Innere des Containers schaute.

Angefangen von Papier über Flaschen und Plastik bis hin zu zahlreichen To-Go Bechern hatten die Akteure gesammelt. Es habe sich wieder einmal bewahrheitet, dass man in Leer nicht nur redet, sondern auch anfasse. Sie kann es beurteilen, denn sie hatte in den Jahren zuvor als festen Termin in ihrem Kalender mit weiteren Damen der Leerer CDU stets die gemeinsame Versorgung nach getaner Arbeit im Leerer Feuerwehrgerätehaus sichergestellt. Die von ihr in diesem Jahr mitgebrachten Süßigkeiten kamen nicht nur bei den Kindern sondern auch bei Erwachsenen gut an.

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