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Voller Erfolg für „Tag der offenen Gärten“

Beeindruckende Gestaltungsvielfalt

Horstmar

Als einen vollen Erfolg können der Heimatverein und „HorstmarErleben“ den vierten „Tag der offenen Gärten“ verbuchen, den zahlreiche Besucherinnen und Besucher gerne nutzten, um besondere Grünanlagen – meistens privater Besitzer – näher in Augenschein zu nehmen.

Ein Löschteich befindet sich in der großzügigen Parkanlage der Familie Schwarze-Blanke (oben l.). Fast mediterranes Flair verbreitet der Garten Langkamp (oben r.). Mit seinen liebevoll gestalteten Nischen gibt der großflächige Garten Schütte viele Anregungen, wie man ein lauschiges Plätzchen gestalten kann (unten l.). Hausfelds Garten zeichnet sich durch Wasser in verschiedenster Art und kleinen sehr unterschiedlichen Blütenstaudenbereichen aus. Das sind nur vier Beispiele der insgesamt gelungenen Gartenkultur. Fotos: Anton Janßen Foto: Fotos: Anton Janßen

Überaus vielfältig gestaltet waren die Gärten, die am Sonntag bei gutem Wetter ihre „Pforten“ für Besucherinnen und Besucher geöffnet hatten. Ob der sehr guten Resonanz trotz etlicher weiterer Veranstaltungen in der Stadt waren der Heimatverein Horstmar (Heinz Schütte) und der Stadtmarketingverein „HorstmarErleben“ die nun schon zum vierten Mal einen „Tag der offenen Gärten“ organisiert hatten, sehr zufrieden. Auch bei den Gästen, darunter auch zahlreiche aus der näheren und weiteren Umgebung, sah man nur zufriedene „Gesichter“, auch ob der angebotenen Fülle an Gartengestaltungs- und „Stärkungsmöglichkeiten“.

Start der Route war das historische Rathaus, wo Mitglieder des Heimatvereins Eintrittsbändchen und Flyer mit einem Plan der offenen Gärten verkauften. Dann fuhren die meisten entweder gen Westen zu Familie Schwarze-Blanke, die um ihr ländliches Anwesen eine großzügige Parkanlage vielfältig gestaltet hat. Dazu gehören ein Löschteich mit Sitzecke und Blumenstaudenbeeten bis hin zu Gemüse-Hochbeeten sowie verschiedenste „Gestaltungsobjekte“ mit freien Blicken in die Landschaft.

Andere starteten die Gartentour in der Bahnhofssiedlung. Dort zeichnet sich Hausfelds Garten durch Wasser in verschiedenster Art, kleinen sehr unterschiedlichen Blütenstaudenbereichen und einem Gartencafé unter hohen Bäumen aus. Von Westen kommend beeindruckte dann der Bürgerpark mit seinem Rosenbeet in voller Blüte und sehr hohen Ramblerrosen in alten Obstbäumen, dazu ein relativ großer Rest der ehemaligen Stadtbefestigung aus Wall und Graben.

Fast mediterranes Flair verbreitet der Garten Langkamp und beeindruckt mit so manchem Gewächs, das eigentlich in südlicheren Gefilden heimisch ist.

Mit seinen zahlreichen individuell liebevoll gestalteten Nischen gibt der großflächige Garten Schütte viele Anregungen, wie man ein lauschiges Plätzchen gestalten kann.

Viel Platz und Spielmöglichkeiten sah man im großzügig und vielfältig gestalteten Außengelände des neuen St. Josefs-Kindergartens. Die Einrichtung reihte sich mit einem „Tag der offenen Tür“ in die Gartentour ein und ermöglichte auch die Besichtigung des Innern mit ihren vielen unterschiedlichen Räumen.

Viele bienenfreundliche Blumen prägen den Garten der Familie Gesing, die einen älteren Grünflächenbereich völlig umgekrempelt hat und mit Bodenabdeckungen durch Holzhackschnitzel zeigt, wie man unerwünschte Fremdkräuter fernhalten kann.

Bei Familie Linke erlebte man unter anderem, wie Stockrosen fast jede Fuge „besiedeln“, aber auch so manches Kunstwerk, der ursprünglich dort ansässigen Künstlerin Gertrud Büscher-Eilert weiterhin gestaltendes „Element“ ist. Herbert Deiters zeigte, was er alles aus Holz geschaffen hat, mit dem man einen Garten gestalten kann.

Alles in allem eine wieder rundherum gelungene Veranstaltung, die die Gäste insbesondere durch die große Gestaltungsvielfalt und Rosenfülle begeisterte.

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