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Feuerwehr rückt zum Haus Loreto und zur Firma Reventa aus

Dämpfe im Betriebsgebäude

Horstmar/Horstmar...

Gleich zwei mal innerhalb von nur zwei Stunden musste am Freitagvormittag die Freiwillige Feuerwehr Horstmar ausrücken. Zunächst ging es zum Haus Loreto nach Leer. Die Ursache für den dortigen Brandgeruch konnten die Helfer allerdings nicht feststellen. Gefährlicher war die Lage bei der Firma Reventa. Beim Betanken eines Fahrzeugs hatte sich ein Überdruckventil gelöst und es entwickelten sich Dämpfe.

Von Franz Neugebauer und

Hektisch ging es auf dem Firmengelände von Reventa im örtlichen Gewerbegebiet zu. Foto: Fotos: Franz Neugebauer

Gleich zweimal innerhalb von nur zwei Stunden musste die Freiwillige Feuerwehr Horstmar am Mittwoch ausrücken. Zunächst ging es um um 9.10 Uhr zum Haus Loreto in den Horstmarer Ortsteil Leer. Die Kameraden hatten gerade nach erfolgtem Einsatz am Schwesternaltenwohnheim wieder ihre Quartiere bezogen, als sie über die Piepser zur Firma Reventa ins Horstmarer Gewerbegebiet gerufen wurden.

Doch der Reihe nach: Die Bewohner des Hauses Loreto hatten im Hauptgebäude Rauchgeruch wahrgenommen und daraufhin die Brandmeldeanlage ausgelöst. Mit Blaulicht und Martinshorn rasten die Feuerwehrmänner zum Altenschwesternwohnheim. Hilfe bekamen die Horstmarer Brandschützer von Mitgliedern der Feuerwehr Burgsteinfurt, schließlich wusste man zu dem Zeitpunkt noch nicht, ob Bewohner des Hauses in Lebensgefahr schweben. Auch ein Rettungswagen sowie die Polizei waren vor Ort. Trotz intensiver Suche im ganzen Gebäude konnte die Ursache für den Brandgeruch nicht festgestellt werden.

„Wir sind froh, dass nichts passiert ist“, betonte Einsatzleiter Sebastian Roters nach getaner Arbeit.

Etwas kritischer gestaltete sich der Einsatz bei der Firma Reventa. Beim Betanken eines Fahrzeuges hatte sich das Überdruckventil gelöst, das Zerbersten einer Scheibe war die Folge. Daraufhin verbreiteten sich Dämpfe im Betriebsgebäude. Die Beschäftigten des Unternehmens mussten das Gebäude verlassen. Nach Öffnen der Fenster und Einsatz eines Ventilators verzogen sich die Dämpfe und nach einer Dreiviertelstunde lief der normale Arbeitsbetrieb weiter.

„Die Feuerwehr hat bei den Einsätzen ihre Schlagkraft und Einsatzbereitschaft gezeigt“, erklärte Einsatzleiter Jürgen Stobinski, denn es seien mehr als 35 Männer vor Ort gewesen.

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